Bielefelder Universität stellt Roboter mit Emotionen vor

Anthropomorpher Roboter FloBi aus BielefeldBis zum Emotionschip a la „Data“ werden noch ein paar Jahrzehnte vergehen. Trotzdem Arbeiten in vielen Bereichen der Robotik, Wissenschaftler daran, Roboter beizubringen, Emotionen zu zeigen. Die Universität in Bielefeld geht in diesem Forschungsbereich ihren eigenen Weg. Mit ihrem Roboter „FloBi“ zeigen sie Emotionen und nutzen hierfür einfachste Bauelemente aus der Spielzeugbranche.

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Ziemlich plastisch wirkt FloBi, wenn man ihn das Erste mal sieht. Und dies zu Recht, den FloBi ist ein anthropomorpher Roboter, dessen äußeres aus Plastikbauteilen besteht. Die eigentliche Schaltzentrale im Inneren des Kopfes von FloBi ist hiergegen eine kleine Meisterleistung der Roboterforschung. FloBi ist mit jeder Menge an Sensoren ausgestattet, mit deren Hilfe er Emotionen darstellen kann. Die Bielefelder setzen zur optischen Darstellung der Emotionen allerdings auf einfachste Hilfsmittel.

Der Mensch kennt zwar viele Gesichtsausdrücke, doch nur ein Teil davon wird von uns auch bewusst wahrgenommen und richtig interpretiert. Die Forscher aus Bielefeld filterten diese Emtionen heraus und kategorisierten sie. Zudem fanden sie heraus, um diese Emotionen darzustellen, benötigt man nur wenige Elemente. FloBi kann aus diesem Grund nur mit den Augenbraunen, den Augen und dem Mund signalisieren, wie er sich gerade fühlt. Doch diese wenigen Voraussetzungen reichen aus, um FloBi „Leben“ einzuhauchen. Insgesamt schafft er es auf über fünf Gemütszustände, mit dessen Hilfe er sich optisch unter anderem ärgern oder freuen kann.

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Quellen und Links: plasticpals.com, Universität Bielefeld

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