Roboter ergreift Gegenstände mit Hilfe von gemahlenen Kaffee

Roboter mit Latexballon von der Universität CornellDie Idee auf welche die Wissenschaftler von der Cornell Universität gekommen sind, ist einfach genial. Mit Hilfe von gemahlenen Kaffee, welcher sich in einem Latexballon befindet, ergreift ein Roboterarm verschiedenste Gegenstände und kann diese von einem Ort zum Nächsten transportieren. Die Form der Gegenstände und zum Teil sogar die Festigkeit dieser, spielt dabei für diesen Roboter keine Rolle. Aufgrund des Ballons kann sich die neumodische Hand nahezu auf jeden der anzuhebenden Gegenstände anpassen.

Das Grundprinzip, wie der Roboterarm funktioniert, dürfte so ziemlich jedem leidenschaftlichen Kaffeetrinker bekannt sein. Kaffee kennt man normalerweise in seiner gemahlenen Form. Einmal aus der Verpackung herausgelöst, handelt es sich dabei um eine Art von Pulver, der leicht verformt werden kann. Bevor man jedoch die Vakuum verschlossene Verpackung öffnet, nimmt der Kaffee eine steinharte Struktur an. Diese Fähigkeit übertrugen die Wissenschaftler auf den Latexballon, indem sie diesen mit Kaffeepulver füllten.

Anschließend wird der Ballon mit Hilfe eines Roboterarms in Richtung des Gegenstand bewegt, der angehoben werden soll. Bei diesem Vorgang wird Luft in den Ballon gepumpt, damit das Kaffeepulver geschmeidig bleibt. Sobald der Ballon den Gegenstand umschlossen hat, entziehen die Wissenschaftler dem Ballon die Luft. Hierdurch erstarrt das Kaffeepulver und hält dadurch den Gegenstand, fest im Griff. Anschließend kann der Gegenstand angehoben und an eine andere Stelle transportiert werden.

Mit dieser Methode lassen sich aber auch noch andere Spielereien durchführen, wie die Tüftler der Cornell Universität bewiesen. So zeigten die Wissenschaftler, wie man mit dieser Methode auch Becher mit Flüssigkeiten anheben kann und diese anschließend in ein anderes Gefäß umfüllt.

Quellen: Cornell Universität via popsci.com

Ein Gedanke zu „Roboter ergreift Gegenstände mit Hilfe von gemahlenen Kaffee

  1. Dorle

    Wunderbar! Als Hausfrauen fällt uns viel zur Umsetzung in die Praxis ein, zum Beispiel: Statt eines Staubsaugers, der die Feinstäube in die Wohnung verpustet, wünschen wir uns einen Staubtakker, der auch alles gleich mitnimmt, was Hund, Kinder und Gartgenfreunde mit hereintragen.
    An Ersatzarme von Behinderten haben die Wissenschaftler sicher schon selbst gedacht.

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