Wer schon einmal einen Ernteeinsatz auf einer Erdbeerplantage miterleben durfte, wird wissen, diese Arbeit ist äußerst anstrengend und geht vor allem ordentlich in den Rücken. Um das Leiden vieler Erntehelfer zu verringern, entwickelten japanische Wissenschaftler jetzt einen Roboter, der sich bereits in diesem Jahr erstmalig bewähren soll. Derzeit befindet sich der Erdbeer-Ernte Roboter auf diversen Testfeldern im Einsatz. Die Ergebnisse die der Roboter dort erzielen konnte, stimmen die Wissenschaftler optimistisch.
Pro Erdbeere benötigt der Roboter rund neun Sekunden. Eine lange Zeitspanne, wenn man bedenkt, ein menschlicher Erntehelfer könnte in derselben Zeit ein Vielfaches dieser Zahl erreichen. Allerdings wird bei solchen Berechnungen gerne vergessen, für einen Roboter ist Zeit relativ. Dieser kann rund um die Uhr seiner Tätigkeit nachgehen und benötigt, außer Strom, nichts weiter. Diese Erkenntnis bemerkt man auch bei den derzeit stattfindenden Forschungen in der Robotik. Bei Arbeitsrobotern liegt der Fokus der Forschungsarbeiten eindeutig auf der Schaffung von Qualität, anstatt dem Erreichen einer hohen Quantität.
Dem Erdbeer-Ernte Roboter wird dies in Zukunft nützen. Ausgestattet mit zwei Kameras, lokalisiert er reife Erdbeeren. Die Kameras benötigt der Roboter, um die dritte Dimension eindeutig erkennen zu können. Anschließend richtet der Roboter seinen Arm auf die zu pflückende Erdbeere aus und knipst diese vom Stängel ab. Der Greifarm besteht hierzu aus zwei Komponenten. Einerseits einem Greifwerkzeug, mit dem die zu pflückende Erdbeere festgehalten wird und zum zweiten aus einem Schneidwerkzeug, mit der man die Erdbeere vom Stängel befreit.
Den Reifegrad der Erdbeere misst der Ernte-Roboter über die vorhandene Farbe der Erdbeere. Besitzt diese eine saftige rote Farbe, weiß der Roboter, die Erdbeere kann gepflückt werden. Weiße oder grüne Erdbeeren werden dagegen von dem Roboter ignoriert. Damit der Ernte-Roboter überhaupt eine Entscheidung fällen kann, legten die Wissenschaftler einen Rotwert fest, der sich derzeit bei 80 Prozent des eigentlichen Rotwertes befindet.
Für 1.000 Quadratmeter benötigt der Roboter derzeit 2.000 Stunden, was rund 83 Tage entspricht. Jedoch kann man davon ausgehen, desto länger sich der Ernte-Roboter im Einsatz befindet, kann dieser Wert aufgrund der neu gewonnenen Erkenntnisse weiter verbessert werden.
Quelle: diginfo.tv via technabob.com


Es ist gut, dass sich mit der automatischen Erdbeerernte befasst wird. Jedoch muss der Erntevorgang überarbeitet werden. Es muss davon ausgegangen, dass die Erdbeeren im Freiland kultiviert werden.
Dafür muss es ein Gerät geben, welches den Arbeitsvorgang eines Menschen vollständig nachahmt.
Dieses ist nicht nur ein elektronisches Problem, sondern auch ein Problem der Feinmechanik. Es sollte ein 6-armiges Gerät entwickelt werden. Ein Armpaar hebt das Laub an, das zweite Armpaar hebt die Erdbeertraube an, das dritte Armpaar pflückt die Erdbeere und legt sie ab. Die Ernte muss schneller gehen als von Menschenhand.
@Gerhard Herder: Mal sehen ob die Vorschläge von Ihnen übernommen werden.