Reeti, neuer Open Source Roboter aus Frankreich

Open Source Roboter Reeti aus FrankreichEs gibt mal wieder etwas Neues von der Open Source Front zu berichten. Das französische Unternehmen „Robopec“ stellt vor wenigen Tagen einen neuen Roboter vor, der sich mit Open Source Software programmieren lassen kann. Der Roboter „Reeti“ verfügt dabei aber über keine Arme und Beine und kann sich auch auf Rollen nicht fortbewegen. Die Stärke des Roboters soll in der Kommunikation mit seiner Umgebung liegen.

Geht es nach den Hersteller, soll sich in den nächsten Monaten zeigen, was der kleine Roboter „Reeti“ alles so auf den Kasten hat. Ausgestattet ist der Roboter mit jeder Menge technischer Spielereien, die jetzt nach neuen Anwendungen suchen. Dazu gehören zwei Augen, hinter denen sich zwei Kameras verstecken, die sich bewegen können. Damit kann der Roboter zum Beispiel bis einem gewissen Winkel, Menschen in einem Raum verfolgen. Mit seinen zwei trichterförmigen Ohren soll er zudem erkennen, wo sich im Raum gerade Personen aufhalten oder aus welcher Richtung der Roboter angesprochen wird. Ähnliche Projekte hierzu gibt es auch bereits in anderen Ländern.

„Reeti“ verfügt zusätzlich noch über mehrere Touchsensoren, mit denen er seine Emotionen zeigen kann. Des Weiteren besitzt er ein Blu-Ray Laufwerk und einen DVD Brenner. Über die HDMI oder DVI Schnittstelle kann man den Roboter mit einem Monitor oder einen Beamer verbinden. Eine Gigabit Netzwerkschnittstelle stellt zudem den Kontakt zum Internet her. Würde der Roboter noch über eine interne Festplatte verfügen, könnte man diesen als Ersatz-PC verwenden. Dass es sich bei „Reeti“ aber noch um einen Roboter handelt, zeigen die 15 verschiedenen Freiheitsgrade, wodurch sich unter anderem Roboter auszeichnen. Diese findet man in der Bewegung der vorhandenen Augenlieder, der Augen selber, seinem Kopf, seinen beiden Ohren, sowie dem flexiblen Mund, mit dem „Reeti“ sprechen kann.

Inwieweit sich der Open-Source Roboter in Zukunft durchsetzen wird, muss man abwarten. Denn für den Erfolg des Roboters sind mehrere Komponenten notwendig. Dazu gehört neben der Entwicklung der Software, mit dem man dem Roboter neue Funktionen beibringen kann, auch der Support des Unternehmens „Robopec“. Gerade bei Open Source Projekten scheitert der Erfolg solcher Projekte immer wieder an den neuen notwendigen Funktionen, welche sich die Open Source Gemeinschaft wünscht, die aber durch den Hersteller nicht gewährleistet werden kann.

Quellen: www.reeti.fr via www.plasticpals.com, spectrum.ieee.org

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