Die auf dem Burning Man Festival vorgestellte Roboterschlange hört auf den Namen Titanoboa. Bei dem Namen handelt es sich aber nicht um eine Neuschöpfung, im Gegenteil: Die Bezeichnung leitet sich von einer prähistorischen Schlange ab, die sogar die gleichen Ausmaße hatte – und die sind gigantisch. Für Leute mit einer Schlangenphobie ist dieses technische Meisterwerk sicher nichts.
Titanoboa überrascht mit Leistungsstärke
Die Riesenschlange ist ein Projekt der kanadischen Designschmiede eatArt. Die Titanoboa misst 15 Meter in der Länge. Außerdem wiegt die Roboterschlange wortwörtlich eine Tonne. Der Durchmesser liegt bei 0,3 bis einem Meter. Ausreichend also, um eine schlanke Person zu verschlingen – ohne zu kauen. Herzstück der Riesenboa ist eine Lithium-Ionen Batterie für die hydraulischen Bauteile, dabei sind Leistungen von bis zu 18 PS möglich.
Hintergrund der gigantischen Roboterschlange
Das Projekt der elektro-mechanischen Roboterschlange soll dazu dienen, die Diskussion um den Klimawandel im historischen Kontext anzustoßen. Gleichzeitig soll der kreative Nachbau einer prähistorischen Schlange auch das Lernen und das Verständnis für technisch-elektrische Zusammenhänge anregen. Das Wunderwerk verblüfft vor allem durch die Antriebskraft, die die typisch schlangenhaften Bewegungen nachahmt – und das im großen Stil. Welche Dimensionen die Riesenboa hat und wie sie sich bewegt, sieht man in einem Video des eatArt Design House. Bei dem anderen Roboter in dem Video handelt es sich um die Mondo Spider Roboterspinne von eatArt, die direkt von einem Menschen gesteuert wird. Anhand der Relation zu der Größe des Menschen kann man die gigantischen Ausmaße der Titanoboa am besten erkennen.
Quellen und Links: http://spectrum.ieee.org, http://www.theverge.com, www.eatart.org, http://titanoboa.ca


Kommentare