Roboterpolizei – Blecherne Gefängniswärter in Südkorea

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In wenigen Wochen soll der erste Überwachungsroboter in einem südkoreanischen Gefängnis eingesetzt werden. Der Roboter dient als eine moderne Unterstützung für die Gefängniswärter. Nach den Vorstellungen des Justizministerium sendet der Roboter Bilder an die Zentrale, wie eine Überwachungskamera. Gleichzeitig soll er schneller auf ungewöhnliche Ereignisse hinweisen, wie zusammengekauerte Gefangene in Ecken, die bisher von den Überwachunsgkameras nicht gefilmt wurden. Zudem wünscht man sich, der Roboter möge auch beim kommunizieren zwischen den Wärtern und den Gefangenen helfen.

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Die Liste der geplanten Einsatzmöglichkeiten des neuen Gefängnisroboters aus Südkorea, liest sich wie eine menschliche Bankrotterklärung der dort ansässigen Justiz. Roboter die Arbeiten abnehmen sollen, die der menschlichen Kommunikation dienen, sind bisher nirgendwo erfolgsversprechend gewesen. Zumindestens nicht bei gesunden Menschen. Das Projekt des Gefängnisroboters scheint eher eine Subvention für südkoreanischer Unternehmen zu sein, mit denen man diese in der Robotik voranbringen möchte. Dafür sprechen die finanziellen Mittel von rund 10 Milliarden Won (umgerechnet rund 670.000 Euro) für das Projekt mit drei Robotern.

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Der Roboter der ab März in einem der südkoreanischen Gefängnisen Patroulie fahren soll, bringt immerhin rund 70 Kilo auf die Waage, bei einer Größe von rund 1.50 Meter. Das Aussehen des Roboters erinnert dagegen mehr an einen Serviceroboter. Mit seinem gelb-weißen Design, könnte man eher eine moderne Version eines der New Yorker Taxis vermuten, anstatt auf einen Gefängniswärter der modernen Art. Inwieweit sich dieser Roboter den Respekt der Gefangenen verdienen soll, bleibt somit abzuwarten.

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Quellen: www.etoday.co.kr via www.engadget.com and www.plasticpals.com

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