Humanoider Roboter Roboy singt, lacht und errötet

Roboy

Das Artificial Intelligence Lab in Zürich hat im vergangenen Jahr den humanoiden Roboter Roboy entwickelt. Das Besondere: Zugrunde liegt der Open Source Gedanke und der Wille, einen Humanoidroboter lediglich aus auf dem Markt erhältlichen Elektronikteilen zu bauen. Ziel des Projekts war es, den Roboter innerhalb von nur neun Monaten fertig zu bauen. Startpunkt war der Sommer 2012. Jetzt im März 2013 wurde Roboy pünktlich vollendet. Doch was kann der Roboter?

Großer Kopf und großes Herz

Besonders auffallend an dem nur 1,20 Meter großen Humanoidroboter ist der große Kopf mit dem unproportional kleinen und skelettartigen Körper. Das runde Gesicht mit den großen Augen wirkt überaus freundlich und irgendwie auch kindlich. Doch Roboy kann noch mehr. Er schüttelt Hände, antwortet auf Fragen und kann sogar bei Komplimenten eine rote Gesichtsfarbe annehmen. Der Fokus wurde bei diesem Robotermodell also auf die Gefühlswelt gelegt. Denkbar ist also, dass Roboy im Gesundheitswesen, als Haushaltshilfe oder in anderen sozialen Einrichtungen zum Einsatz kommt.

Prototyp für humanoide Roboter

Der von Professor Rolf Pfeifer entwickelte Roboy soll als Prototyp für zukünftige Humanoidroboter eingesetzt werden. Insgesamt wird der Schweizer Roboter von 48 Motoren angetrieben. Mehr noch: Interessierte Forscher können sich dank der frei erhältlichen Entwicklungsdokumente und mithilfe eines 3D-Druckers einen eigenen Roboy erstellen.

Roboy am Arbeitsplatz

In dem folgenden Video erkennt ihr sehr gut, wie menschlich Roboy ist. Er stößt versehentlich Flaschen um, zwinkert dem Besucher zu und spielt mit dem Kopiergerät. Nach einem derartig anstrengenden Arbeitstag hat er sich doch wirklich sein Nickerchen verdient, oder?

Quellen: ifi.uzh.ch, roboy.org

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