Kategorie-Archiv: Allgemein

Joy Complex bietet individuelle Kollektion: Ringe aus dem 3D Drucker

Die Ringe lassen sich nach Belieben zusammenstecken

Der Designer Jeremy Burnich von Joy Complex hat ein System aus „männlichen“ (viro) und „weiblichen“ (virino) Schmalringen entwickelt, die auf einfache Weise zusammengesteckt oder gelöst werden können. Der individuelle Prototyp wird auf einem 3D-Drucker erstellt, das Original ganz in den traditionellen Verfahren der Goldschmiede produziert.
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Nudelhersteller Barilla kürt die Gewinner des „Printeat“-Wettbewerbs

Große komplizierte Maschine zur Nudelherstellung

Der Weltmarktführer Barilla hat im Sommer 2014 zu einem Designwettbewerb für Nudeln aufgerufen, bei dem es um neue und innovative Formen ging. Die Teilnehmer durften maximal 30×30 mm große und höchstens 40 mm hohe Modelle anfertigen, die mit einem FDM-3D-Drucker aus ABS oder PLA herstellbar sein mussten.
Nur wenige von uns machen sich beim Genuss ihrer Lieblingsnudeln Gedanken darüber, wie Macaroni, Penne oder Rigatoni wohl hergestellt werden. Die Hersteller formen sie in großen Mengen aus Teig und benutzen dazu komplexe Maschinen, die meist auf eine Produktgruppe spezialisiert sind. Eine Spaghetti-Maschine kann in den meisten Fällen weder Spirelli noch Farfalle herstellen.
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OSHbot, der elektronische Einkaufsberater

Wer kennt das nicht: Man steht wegen einer Kleinigkeit im Baumarkt und findet keinen Mitarbeiter, der in sekundenschnelle helfen könnte. Der Einbau der neuen Lampe zu Hause geht schneller als ihr Auffinden in den endlos scheinenden Regalreihen.

Service-Roboter geht auf den Kunden zu

Im kalifornischen San Jose, USA, sind die Filialen der Orchard Supply Hardware Stores mit Servicerobotern ausgestattet, die auf den Kunden zugehen, ihn nach seinen Wünschen fragen und auf dem kürzesten Weg an den Warenstandort geleiten. Wie einem Verkäufer aus Fleisch und Blut sagt der Kunde dem OSHbot, was er will oder zeigt ihm das gesuchte Teil. Die Spracherkennung beherrscht verschiedene Sprachen, die 3D-Kamera mit Bilderkennung erkennt das Teil und die Inventurdatenbank weiß, ob das gesuchte Stück vorhanden ist und meldet dem Roboter wo er es findet. Mit der freundlichen Bitte ihm zu folgen, geleitet der Helfer selbstständig navigierend den Kunden zur Ware. Ein Werbedisplay auf dem Rücken tragend zeigt dem Kunden gleich noch die auf dem Weg liegenden Sonderangebote. http://spectrum.ieee.org/automaton/robotics/industrial-robots/oshbot-will-save-you-from-asking-for-help-in-a-hardware-store

Ursprung im OSHbots

Die Ideen zu dem autonomen Kundenberater stammt aus der Zeit als der Hersteller des OSHbots, die im kalifornischen Mountain View beheimatete Firma Fellow Robot noch 9th Sense hieß. Mit den beiden Avataren Thelo und Helo erregte 9th Sense 2012 Aufsehen in der Fachwelt.   http://web.archive.org/web/20121108103347/http://9thsense.com/ Die Gründer Eythor Bender und Marco Mascorro gingen mit ihrem daraus entwickelten Ableger eine Partnerschaft mit den Lowe’s Innovation Labs ein, der Muttergesellschaft der OSH-Baumarktkette. Aus den Anfängen mit Thelo und Helo sind nun praxistaugliche Produkte geworden.  

Wer kennt das nicht: Man steht wegen einer Kleinigkeit im Baumarkt und findet keinen Mitarbeiter, der in sekundenschnelle helfen könnte. Der Einbau der neuen Lampe zu Hause geht schneller als ihr Auffinden in den endlos scheinenden Regalreihen. Weiterlesen

Roboter mit künstlicher Intelligenz servieren Eisbecher!

Quelle: spectrum.ieee.org/automaton/robotics/artificial-intelligence/robots-respond-to-natural-language-instructions

Roboter arbeiten in der modernen Produktionswelt unermüdlich und präzise an den immer gleichen Aufgaben. Die Handhabungswerkzeuge sind für die jeweilige Arbeitsaufgabe zumeist speziell angepasst und die Steuerungsprogramme sorgen für effiziente Bewegungsabläufe. Eine neue Art von Robotern sind mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, sie können Befehle interpretieren und umsetzen.
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Crowdsourcing in der Robotik

Bild 1

Kräftige und extrem bewegliche Arme mit Greifern, 3D-Scan der Umgebung und viele andere Hardware-Merkmale helfen nicht über einen entscheidenden Mangel von Robotern hinweg: sie verstehen uns nicht! Forscher haben versucht, anhand einer Schildkrötenform den Roboter die Vielfältigkeit lernen zu lassen.

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Legen wir einem Roboter einen Haufen Bausteine hin und sagen zu ihm “Bau mir eine Schildkröte!“, wird die Spracherkennung die Syntax sicher korrekt analysieren, den Sinn jedoch kaum verstehen. Was er mit all seinen Achsen konkret tun soll, kann der Roboter nicht aus diesem Satz heraushören. Wie sollen wir Menschen einem Roboter unser Verständnis von einer Schildkröte und die Art und Weise sie aus Bausteinen zusammenzubauen nahe bringen? Bestenfalls ein paar wenige Exemplare könnten man im Programm hinterlegen und die spult er dann ab. Weiterlesen