Humanoide Roboter

Homo sapiens, der kluge Mensch, so lautet die Typenbezeichnung für unsere Spezies in der Sprache der Biologie. Inzwischen ist die clevere Menschheit auf dem besten Weg, maschinelle Ebenbilder ihrer selbst für eine ganze Reihe von Arbeiten herzustellen. Diese Maschinenmenschen werden “humanoide Roboter” bezeichnet.

Was sollen sie tun? “Robota” kommt aus dem tschechischen Sprache und bedeutet “schaffen” und auch “zwangsweise arbeiten”. Der humanoide Roboter sollen arbeiten. Er soll Dinge erledige, die für uns zu eintönig, zu gefährlich oder auch zu schwierig sind.

Gegenwärtige und mögliche Einsatzgebiete

In den Fabriken schneiden oder spritzen gesichtslose Arbeitsautomaten schon heute an Autogestellen. Sie benötigen dieses menschliche Gesicht deshalb nicht, weil sie nicht im Publikumsverkehr tätig sind. Sobald Mr. Robot mit “richtigen” menschlichen Wesen zu tun hat, wird ihm ein menschenähnliches Design übergestülpt. Der Mensch reagiert auf sein Gegenüber positiver, wenn der Gesprächspartner ihm vertrauter erscheint. Ein menschliches Aussehen erhöht die Akzeptanz beim Publikum. Diese Maschinen mit menschenähnlichem Aussehen werden in Anlehnung an unser äußeres Erscheinungsbild als humanoid bezeichnet.

Aktuelle Anwendungsbeispiele

Roboter-Fußballer tragen bereits seit dem Jahr 1996 ihre Weltmeisterschaften aus.
In Japan sieht man bereits die ersten Versuche mit einem humanoiden Roboter an der Rezeption eines Hotels. Der Empfang dort soll einladend sein. Also stellt man einen möglichst freundlich dreinblickenden Roboter hinter den Empfangstisch.
Als hilfreiche Helfer mit einem niedlichen Gesicht sollen sie Kinderzimmer aufräumen und Hausarbeiten erledigen. Möglicherweise kann sich jeder gutverdienende Mittelstandsbürger in der Zukunft auch seinen eigenen Roboter-Butler im Baumarkt kaufen.

Die Zukunft der humanoiden Roboter ist nah

Die ersten Exemplare menschlich aussehender Roboter sind uns durch die Star Wars Filme bereits in einer besonderen Art vertraut geworden. Wir werden bald mehr von diesen Erscheinungen sehen, und nicht nur auf der Kinoleinwand, sondern auch in unserem täglichen Leben. Der Haushaltsroboter und der androide Rezeptionist können ihren Dienst in Kürze antreten.
Was fehlt uns noch? Vielleicht Arni, der freundliche, humanoide Türsteher am Eingang zur Disco.