Roboter Tiere

Ein Hund der nur dann Gassi muss, wenn man auch Zeit hat. Eine Katze, die keine Haare verliert. Ein Haustier, dass niemals etwas anstellt. Gibt es nicht? Falsch. Gibt es. Und zwar als Roboter Tiere. Die pflegeleichten, stubenreinen Begleiter sind der ideale Freund – besonders für ältere Menschen, die häufig allein sind, es aber nicht schaffen, sich um ein echtes Tier zu kümmern.

Im Prinzip sind Roboter Tiere nichts anderes, als die Weiterentwicklung eines Tamagotchi. Im Jahr 2005 entwickelte der Japaner Takanori Shibata die ersten richten Roboter Tiere. Die Idee dahinter: ein Tier was, außer Strom, nichts braucht. Doch während das Tamagotchi nur auf einem Display zu sehen war, sind Roboter Tiere wirklich da. So sind sie ein idealer Begleiter für den Menschen. Während ältere Menschen – ohne das die Verantwortung oder Pflege zu groß wird – auf die Roboter Tiere aufpassen können, sind die mechanischen besten Freunde des Menschen auch für Kinder ein Hit.

Welches Kind wünscht sich denn nicht ein Haustier – ob Hund oder Katze, spielt keine Rolle. Die tierischen Roboter gibt es in fast allen Tierarten. Ob Löwe, Maus oder Seerobbe – jeder bekommt sein Lieblingstier nach Hause. Damit Mama und Papa nicht nach ein paar Tagen schon mit der echten Robbe Gassi gehen müssen, empfiehlt sich auch bei kleinen Kindern ein Roboter Tier.

Das die Roboter aber auch Pflege brauchen, ist klar. Wer seinen Haus-Löwen nicht regelmäßig streichelt und füttert, darf sich nicht wundern wenn der Roboter auf “eingeschnappt” macht. Ein echtes Tier möchte ja auch Aufmerksamkeit. Mag es auch auf den ersten Moment befremdlich sein, gewöhnt man sich unheimlich schnell an das Tier aus Drähten und Mirkochips. Natürlich stimmt auch die “Verpackung” und das neue Familienmitglieder kommt flauschig und in niedlichem Design daher. Und wenn es doch mal in den Urlaub geht, kann der tierische Roboter einfach ausgeschaltet werden.