Fliegende Quadrotoren spielen miteinander Ping Pong

Quadrotoren aus der Schweiz spielen Ping PongVor ein paar Wochen berichtete ich darüber, wie die Schweizer Quadrotoren alleine mit einem Tischtennisball spielen konnten. Dabei führten die Quadrotoren immer wieder eine Stoßbewegung in der Luft aus, mit dem sie den Tischtennisball immer wieder einen neuen Auftrieb gaben, damit sich dieser in der Luft hielt. In der Zwischenzeit haben die Schweizer weiter an ihren Quadrotoren gebastelt und brachten dieses jetzt bei, miteinander Ping Pong zu spielen.

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Was sich in der Schweiz im kleinen Rahmen abspielt, könnte in der Zukunft unseren gesamten Planten umspannen. Die verschiedenen Entwicklungen werden in naher Zukunft bereits eine globale „Überwachung“ des Erdballs ermöglichen. Voraussetzung dafür sind aber nicht, wie vermutet Satelliten, sondern kleine flugfähige Roboter, die mit einer Kamera ausgestattet, Informationen einsammeln. Wie bei jeder Technologie, könnte man diese natürlich auch für unschöne Dinge einsetzen. Allerdings zeigen die Schweizer mit ihren Quadrotoren was noch alles theoretisch möglich wäre.

Der Versuchsraum in dem sich die Quadrotoren bewegen ist einfacher Natur. Einer Fläche von 10 mal 10 Metern ist mit einem 10 Meter hohen Netz umspannt. Der Boden wurde mit weichen Materialen ausgelegt, damit bei einem Absturz eines Qaudrotors, dieser nicht zu Bruch geht. In den Ecken und an der Decke befinden sich achte Kameras, die as gesamte Areal millimetergenau erfassen können. Bei den vorgeführten Kunststücken der Quadrotoren sind diese Kameras ein wichtiger Bestandteil. Diese sorgen dafür, den im Raum befindlichen Quadrotoren aufzuzeigen wo sie sich gerade befinden und wie und wohin sie sich bewegen müssen. Rechner erledigen anschließend den Rest und führen sämtliche notwendige Berechnungen aus.

In dem jetzt neu veröffentlichten Video mussten die Techniker herausfinden, wie sich die Quadrotoren neigen müssen und mit welcher Wucht sie den Tischtennisball anspielen müssen, damit dieser sich nahezu zielgenau zu dem andern Quadrotor bewegt. Zum Beginn der Berechnungen wurde der zweite Quadrotor durch einen Menschen ersetzt, der dem im Testraum befindlichen Quadrotor den Tischtennisball zuwarf und anschließend von diesem den Tischtennisball wieder zurück geworfen bekam.

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Quellen: www.idsc.ethz.ch via spectrum.ieee.org

Veröffentlicht von

Ronny Siegel

Mein Name ist Ronny Siegel und ich erinnere mich noch dunkel daran, dass ich irgendwann in meiner Kindheit damit begann, mich für Roboter zu interessieren. Ich interessiere mich dabei mehr für die Möglichkeiten, wie man Roboter zukünftig verwenden kann, wie diese unser Leben beeinflussen werden und wie weit sie bereits in unser Leben eingedrungen sind. Wer mehr über mich erfahren möchte, kann mir einfach bei folgen

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