Roboter Darwin versucht sich auf der Tanzmatte – Dance Dance Revolution

Spielhallenfans dürfte das Spiel „Dance Dance Revolution“ bekannt sein. Auf einer Tanzmatte muss man verschiedene Schritte vollführen, laut den Vorgaben die über einen Monitor flimmern. Das Spiel entwickelte sich zu einem solchen Erfolg, dass man damit begann, Variationen des Spiels auch für Heimkonsolen umzusetzen. Es war sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis jemand auf die Idee kam, einen Roboter das Spiel „Dance Dance Revolution“ spielen zu lassen. Das Opfer ist der kleine humanoide Roboter Darwin, dem nun beigebracht wird, wie man die richtigen Schritte vollführt.

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Die Tanzmatte für Roboter Darwin, besteht aus vier Tippschaltern

So manches Projekt lässt einen neidvoll aufhorchen, wie das Sommerprojekt, welches jetzt von einem Studenten an der Purdue University in den USA durchgeführt wurde. Dem Roboter Darwin wurde in dem Projekt beigebracht, seine ersten Schritte auf einer Dance Dance Revolution zu vollführen. Für das Projekt musste der Student allerdings die Tanzmatte neu entwickeln. Denn wichtig war es eine Tanzmatte zu besitzen, die auch die Schritte des Roboters identifiziert kann. Die Tanzmatte, von der nach derzeitigem Experimentstatus noch nicht viel zu erkennen ist, besteht aus vier Tippschaltern, die mit den Füßen des Roboters berührt werden können. Durch kurzes Antippen des Roboterfußes auf den Schaltern, wird ein Signal ausgelöst und an einen Rechner weitergeleitet.

Ohne Haltebalken geht es nicht

Zudem benötigte das Projekt noch eine weitere Besonderheit, die auf einen erheblichen Mangel der derzeitigen humanoiden Roboter hinweist. Der Roboter Darwin kann die Schritte nur ausführen, wenn er sich mit seinen Armen an einem Haltebalken, der sich vor ihm befindet, abstützen kann. Den meisten humanoiden Robotern sind Bewegungen, wie das Betätigen eins Fußschalters ohne sich dabei Abstützen zu müssen, heute noch nicht vergönnt. Gerade bei Roboter-Fußballmeisterschaften sieht man dieser immer wieder. Bei diesen Spielen wackeln die Roboter mehr über das Feld und schieben den Ball vor sich her, anstatt sich wie menschliche Fußballspieler zu bewegen. Beim Schuss, müssen sie ihr Körpergewicht extrem ausbalancieren. Dem Roboter Darwin sind dieselben Grenzen gesetzt. Durch den Haltebalken konnte man aber erreichen, dass er die ersten Schritte vollzog, ohne umzukippen.

Selbstverständlich befindet sich das Projekt noch im Anfangsstadium. Aber die ersten kleinen Erfolge sind erreicht. Mal sehen wie es mit dem tanzenden Darwin und der „Dance Dance Revolution“ weitergeht. Denkbar ist in den nächsten Monaten die Tippgeschwindigkeit der Füße von Darwin zu erhöhen und das Tanzfeld ein Aussehen zu verpassen, was der „Dance Dance Revolution“ Tanzmatte gleicht.

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Quellen: www.engadget.comWikipedia.de

Veröffentlicht von

Ronny Siegel

Mein Name ist Ronny Siegel und ich erinnere mich noch dunkel daran, dass ich irgendwann in meiner Kindheit damit begann, mich für Roboter zu interessieren. Ich interessiere mich dabei mehr für die Möglichkeiten, wie man Roboter zukünftig verwenden kann, wie diese unser Leben beeinflussen werden und wie weit sie bereits in unser Leben eingedrungen sind. Wer mehr über mich erfahren möchte, kann mir einfach bei folgen

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