Filmtipp: #9 – Die Geschichte von 9 Robotern nach dem Ende der Menschheit

Als Nummer 9, kurz #9,  dass erste Mal in seinem Dasein die Augen öffnete, findet er sich in einer ungewöhnlichen Umgebung wieder. Vor seinen Augen liegt ein toter Mensch, der von Papieren überseht ist. #9 weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht um wen es sich bei diesem Menschen handelt. Aber er weiß bereits instinktiv eins, irgendetwas stimmt hier nicht.

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Eine bedrückende Stille herrscht in dem Raum, in dem sich #9 befindet. Das Klappern von Fensterläden sind die einzigen Geräusche die #9 wahrnimmt. Ein Blick hinaus zu dem Fenster, offenbart das gesamte Chaos, welches außerhalb des Raumes existiert. Eine zerstörte Stadt und überall die Überreste menschlichen Lebens. Doch von Leben ist keine Spur mehr vorhanden. Keine Tiere, keine Pflanzen, nicht einmal ein paar Käfer tummeln sich in der vom Tod übersäten Stadt.

Als #9 den Raum verlassen möchte, entdeckt er ein kreisförmiges Ding mit eigenartigen Symbolen. Neugierig betrachtet er dieses Ding und packt es instinktiv ein. Bereits kurz nachdem sich #9 außerhalb des Ortes befindet, an dem er aufwachte, trifft er auf einen Artgenossen. Sofort schließen die beiden Freundschaft, denn auch wenn sie sich zuvor niemals sahen, wissen sie, irgendetwas verbindet sie. Dieser Augenblick der Freude wird wenige Minuten später je zerstört, als ein Roboter in Form eines Dinosauriers über die beiden neuen Freunde herfällt. #9s neuer Freund wird entführt und #9 fragt sich erneut, was ist hier geschehen.

Ein Film für Fans von Robotern und Animationsfilmen

Für Fans von Robotern ist der Animationsfilm #9 eine wahre Empfehlung. Der Film berichtet vom Ende der Menschheit, die versuchten sich gegenseitig mit Roboterarmeen auszulöschen. Dies funktionierte bis zu dem Zeitpunkt, als sich die Roboter gegen alle Menschen wanden. Wer sich an dieser Stelle sofort an die Terminator-Filme erinnert fühlt, dem sei dies nicht verübelt. Der Film #9 trotz nur von solchen Gleichnissen. Neben Terminator findet man auch Analogien zu Jurassic Park, der Medusa aus der griechischen Mythologie, Matrix und Odyssee 2001, um nur einige zu nennen. Er vereint viele Klassiker und packt diese in eine Zeit, in der Roboter das Sagen haben.

Für #9 ist diese Welt genauso aufregend, wie auch für den Zuschauer. Wie auch der Zuschauer, erfährt #9 nach und nach was geschehen ist, aus menschlicher Sicht eine interessante Frage, die auch unsere Zukunft sein könnte. Dass der Regisseur Shane Acker seinen Charakteren dabei äußerst menschliche Züge gab, irritiert zum Beginn zwar etwas. Aber selbst dieser Punkt wird zum Ende des Films erklärt und hinterlässt ausreichend Fragen zu persönlichen Vielfalt des eigenen Charakters.

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Weitere Infos unter: Universal – #9, Wikipedia.org

Veröffentlicht von

Ronny Siegel

Mein Name ist Ronny Siegel und ich erinnere mich noch dunkel daran, dass ich irgendwann in meiner Kindheit damit begann, mich für Roboter zu interessieren. Ich interessiere mich dabei mehr für die Möglichkeiten, wie man Roboter zukünftig verwenden kann, wie diese unser Leben beeinflussen werden und wie weit sie bereits in unser Leben eingedrungen sind. Wer mehr über mich erfahren möchte, kann mir einfach bei folgen

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