ein Spring- und Gleitroboter

Ein Sprung- und Gleitroboter aus Pittsburgh kopiert den Gleitflug von Flughörnchen

ein Spring- und Gleitroboter An der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA) forschen derzeit die zwei Wissenschaftler Matthew A. Woodward und Metin Sitti an einem Roboter, der Springen kann. Das Besondere an dem Roboter ist, wie dieser nach erfolgreichem Sprung landet. Hierzu bedienen sich die beiden Wissenschaftler einer neuen Idee. Ausgerüstet mit zwei Tragflächen gleitet der Roboter nach dem Sprung wieder gemütlich zum Boden zurück.
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Der Sprung- und Gleitroboter von Matthew A. Woodward und Metin Sitti befindet sich derzeit noch im Entwicklungsstadium. Die Forschungen der beiden Wissenschaftler dienen als Grundlagenforschung für andere Roboterprojekte. Matthew A. Woodward und Metin Sitti möchten mit ihrem Projekt herausfinden, ob die Idee einen Roboter Springen und Gleiten zu lassen möglich ist und wie diese Idee in der Praxis funktionieren kann.

Die vier verschiedenen Bewegungsphasen des Sprung- und Gleitroboters

Den Bewegungsanlauf des Sprung- und Gleitroboters unterteilten die beiden Wissenschaftler hierzu in vier Phasen. In der ersten Phase bereitet sich der Roboter auf den Sprung vor und sammelt hierzu die benötigte Kraft über eine Spannfeder, die sich in den Tragflächen befindet. Diese Tragflächen dienen dem Roboter gleichzeitig als Sprungbeine, weswegen der Roboter die Tragflächen zum Beginn des Sprungs nach unten klappen muss. Nachdem der Roboter genügend Kraft für den Sprung gesammelt hat, erfolgt die Sprungphase mit anschließender Flugphase, bei welcher der Roboter die gewünschte Höhe erreicht. Kurz bevor der Sprung- und Gleitroboter den höchsten möglichsten Punkt durch den Sprung erreicht, klappt er seine Tragflächen nach außen auf. Danach schwebt er mit Hilfe der beiden Tragflächen wieder zum Boden hinab und erreicht hierdurch seine letzte Phase, die Gleitphase.

Flughörnchen und der Malaien-Gleitflieger – die Vorlage für den Roboter

Die Idee für diesen Roboter könnte durchaus aus der Natur stammen. Im Tierreich gibt es mehrere Tiere, welche dieselben Möglichkeiten der Fortbewegung besitzen, wie diese bei dem Sprung- und Gleitroboter in Pittsburgh umgesetzt wurden. Als bekanntester Vertreter könnte das Flughörnchen, auch Gleithörnchen genannt, als Vorlage für den Roboter gedient haben. Ein weiterer Vertreter welcher durch die Lüfte gleiten kann, ist auch der Malaien-Gleitflieger. Auch dieses Tier besitzt, wie das Flughörnchen, Flughäute, die es nach einem Sprung ausbreiten und damit bis zu einhundert Meter durch die Luft gleiten kann.

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Quellen und weitere Links:
http://nanolab.me.cmu.eduviahttp://robots.net,http://de.wikipedia.org,http://de.wikipedia.org,www.youtube.com

Veröffentlicht von

Ronny Siegel

Mein Name ist Ronny Siegel und ich erinnere mich noch dunkel daran, dass ich irgendwann in meiner Kindheit damit begann, mich für Roboter zu interessieren. Ich interessiere mich dabei mehr für die Möglichkeiten, wie man Roboter zukünftig verwenden kann, wie diese unser Leben beeinflussen werden und wie weit sie bereits in unser Leben eingedrungen sind. Wer mehr über mich erfahren möchte, kann mir einfach bei folgen

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