Organdrucker von HP

Eine neue Niere bitte – ein Organdrucker macht’s möglich

Organdrucker von HPParis 14.März 2015: Vor wenigen Sekunden ereignete sich eine heftige Detonation am Rande der Pariser Innenstadt. Kurz darauf hört man die ersten Schreie. Wenige Minuten später befinden sich die ersten Krankenwagen vor Ort. Sanitäter rennen durch das verwüstete Gebiet. Ein Mann wird aus den Trümmern gezogen. Sein Bein ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. 20 Minuten später befindet er sich auf der Intensivstation.
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Jetzt muss alles schnell gehen. Ärzte entnehmen dem Mann von einem Arm Hautzellen. Andere versorgen das verletzte Bein und entfernen die verbrannte Haut von diesem. Eine Stunde später liegt er unter dem Hautdrucker. Ein HP-Drucker bewegt sich mit einer rasanten Geschwindigkeit über das ehemals verkohlte Bein. Hautzelle für Hautzelle wird das Bein repariert. Zwei Stunden später ist der Spuck vorbei. Bis auf den Schock wird der Mann keine weiteren Folgen davon tragen.

Science Fiktion wird zur Realität – Der Organdrucker von North Carolina

Es klingt wie Science Fiktion. Dabei hat die Vision, die Realität schon lange eingeholt. In Winston-Salem in North Carolina in den USA befindet sich das Krankhaus, in dem diese Vision in wenigen Jahren Realität werden könnte. Denn an der Wake Forest Institute for Regnerative Medicine forscht man unter anderem an einen Organdrucker, der neben Hautzellen auch Organe drucken kann. Zurzeit kommt hierzu ein Drucker von HP zum Einsatz. Doch statt der Farbe befinden sich in dem Drucker Zellen des jeweiligen Organs. Mit diesen kann der Drucker bereits heute erste Organe drucken, darunter zum Beispiel Nieren.

Der Mann der hinter diesen Forschungen steht ist Doktor Anthony Atala. Seit 2004 forscht sein Team an diesen Möglichkeiten. Seine Vision ist es Menschen schnell und einfach zu helfen, die ein neues Organ benötigen. Erste Erfolge können sie mit künstlichen Organen bereits verbuchen, wie zum Beispiel die erste Transplantation einer künstlich erschaffenen Blase, die aus den eigenen Zellen einer Patientin hergestellt wurde. Wann die neue Technologie Flächendeckend zum Einsatz kommen kann, steht noch nicht fest. Doch beobachtet man die Entwicklungen der letzten drei Jahre, dann kann es nicht mehr lange dauern.

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Quellen und Links: www.wakehealth.edu, http://news.bbc.co.uk, http://en.wikipedia.org

Veröffentlicht von

Ronny Siegel

Mein Name ist Ronny Siegel und ich erinnere mich noch dunkel daran, dass ich irgendwann in meiner Kindheit damit begann, mich für Roboter zu interessieren. Ich interessiere mich dabei mehr für die Möglichkeiten, wie man Roboter zukünftig verwenden kann, wie diese unser Leben beeinflussen werden und wie weit sie bereits in unser Leben eingedrungen sind. Wer mehr über mich erfahren möchte, kann mir einfach bei folgen

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