Quadrotoren aus Pennsylvania fliegen in Formation

Für Etienne Oehmichen wären die kleinen Quadrotoren von der Universität in Pennsylvania genau das Richtige gewesen. Denn mehrere Jahrzehnte lang forschte der französische Wissenschaftler an einer Möglichkeit, einen Hubschrauber zum Fliegen zu bringen. Dies war vor rund 90 Jahren. Unterdessen haben sich die Fluggeräte weiter entwickelt und sind mit den Quadrotoren in eine neu Ära eingetreten. Neben den Schweizern forschen auch amerikanische Wissenschaftler an neuen Möglichkeiten, die Fähigkeiten der Quadrotoren weiter zu verbessern. In dem neusten Video zeigen die Wissenschaftler aus Pennsylvania, wie ihre Quadrotoren ihr eigenes Gleichgewicht wieder erlangen und in Formationen fliegen können.

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Die ersten Flugversuche der Quadrotoren glichen denen der alten Luftfahrtpioniere

Sie schwirren durch die Lüfte, fliegen in Formationen, vollführen ein Looping nach dem anderen und spielen mit Tischtennisbällen, gemeint sind natürlich die Quadrotoren der Universität von Pennsylvania. In den letzten Monaten tauchten immer wieder neue Videos zu den kleinen Fluggeräten auf die für Staunen sorgten. Möglich ist dies aufgrund der vielen Erfahrungen, welche die Wissenschaftler in den letzten Jahren sammeln durften. Glichen die ersten Flugversuche der Quadrotoren noch denen der alten Luftfahrtpioniere, so kann man heute schon erahnen wohin sich die Quadrotoren einmal entwickeln werden.

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Eine stabile Flugposition, das A und O der Quadrotoren

In dem neusten Video zeigen die Wissenschaftler aus Pennsylvania, das ihre Quadrotoren auch das eigene Gleichgewicht wieder erlangen können. Hierzu werfen sie die Minifluggeräte in die Luft oder lassen sie zu Boden fallen. In den darauffolgenden Millisekunden, müssen die Quadrotoren diese Bewegung mit ihren vier Rotorenblättern aufhalten, ausgleichen und sich in eine stabile Flugposition bringen. Als weiteres Highlight zeigen die Forscher Formationsflüge der Quadrotoren. Diese sehen zwar sehr spektakulär aus, sind aber eher dazu gedacht das Interesse an Quadrotoren zu erhöhen.

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Die Leistung der Wissenschaftler, ist die Software für die Quadrotoren

Alle diese Aktionen sind derzeit jedoch nur aufgrund der Versuchsanordnung möglich. Denn neben den Quadrotoren kommen auch Hochleistungsrechner und mehrere Kameras zum Einsatz. Die Kameras sind dabei rund um den Versuchraum angeordnet und zeichnen alle Bewegungen der Quadrotoren auf. Anschließend werden diese Informationen von einer Software verarbeitet. Im Anschluss erhalten die Quadrotoren Informationen, wie sie sich verhalten sollen. Die Leistung der Wissenschaftler besteht somit darin, die geeignete Software zu schaffen, mit denen die Quadrotoren diese Flugkünste absolvieren können.

Quelle: http://spectrum.ieee.org

Veröffentlicht von

Ronny Siegel

Mein Name ist Ronny Siegel und ich erinnere mich noch dunkel daran, dass ich irgendwann in meiner Kindheit damit begann, mich für Roboter zu interessieren. Ich interessiere mich dabei mehr für die Möglichkeiten, wie man Roboter zukünftig verwenden kann, wie diese unser Leben beeinflussen werden und wie weit sie bereits in unser Leben eingedrungen sind. Wer mehr über mich erfahren möchte, kann mir einfach bei folgen

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