DARPA sucht Entwickler und Tüftler für Roboter – Preisgeld 2 Millionen US Dollar

2 Millionen Dollar will man sich die Suche nach neuen Tüftlern kosten lassen, die in Zukunft neue Anwendungen für Roboter erkunden, entwickeln und neue Fähigkeiten programmieren sollen. Ausgelost wird diese Summe vom US Unternehmen DARPA, die unter anderem auch an der Entwicklung der Roboter von Boston Dynamics beteiligt sind. Die neuen Roboter sollen jedoch, im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Modellen, nicht für militärische sondern humane Zwecke eingesetzt werden.

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Bewerbungsschluss für 2 Millionen Dollar ist der 31.Mai

Bis zum 31. Mai hat man Zeit sich bei der DARPA Robotics Challenge zu bewerben. Anschließend wird in verschiedenen Wettbewerben entschieden mit welchen neuen Mitarbeitern man die Zukunft der Robotik mitbestimmen möchte. Bei der Robotics Challenge gibt es hierzu acht verschiedene Szenarien, bei denen man sein Können zeigen kann. Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Siegers sind dabei, ob der Roboter das Szenario erfolgreich abschließen konnte, wie viel Zeit bis zur Fertigstellung des eingesetzten Roboters benötigt wurden, mit welcher Datenrate Informationen übertragen wurden und wie hoch der Energieverbrauch des Roboters während der Aktion war. Sämtliche Parameter sind hierbei nicht zu unterschätzen, schließlich sollen die neuen Roboter von DARPA in Zukunft in Katastrophengebieten beim Retten von Menschenleben helfen.

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In 8 verschiedenen Szenarien können die neuen Entwickler ihr Können beweisen

Dementsprechend wurden auch die acht verschiedenen Szenarien gewählt. Scheinbar die einfachste Aufgabe ist dabei einen fahrbaren Roboter zum Zielort zu navigieren. Der Weg zum Ziel ist jedoch bewusst nicht geradlinig, Stattdessen soll es über eine kurvenreiche Strecke durch Schlamm und Dreck gehen. Ein weiteres Szenario der Challenge ist ein Roboter der einen schweren Gegenstand bewegen soll. Bei diesem Teil des Szenarios geht man davon aus, dass bei Katastrophen schwere Objekte Türen und andere Öffnungen in eingestürzte Gebäude versperren. Natürlich befinden sich in diesen Objekten, theoretisch, Menschen, deren Leben es zu retten gilt.

In einem 42 Seiten umfassenden Dokument kann man diese und weitere Bedingungen nachlesen. Wie die Sieger letztendlich ermittelt werden, darüber ist sich das Unternehmen noch nicht hundertprozentig im Klaren. Jedoch will man bis zum Beginn der Challenge weitere Informationen hierzu veröffentlichen.

Link: www.fbo.gov

Veröffentlicht von

Ronny Siegel

Mein Name ist Ronny Siegel und ich erinnere mich noch dunkel daran, dass ich irgendwann in meiner Kindheit damit begann, mich für Roboter zu interessieren. Ich interessiere mich dabei mehr für die Möglichkeiten, wie man Roboter zukünftig verwenden kann, wie diese unser Leben beeinflussen werden und wie weit sie bereits in unser Leben eingedrungen sind. Wer mehr über mich erfahren möchte, kann mir einfach bei folgen

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