Roboter Herb wärmt Tiefkühlgerichte auf

Roboter Herb bereitet ein Fertigessen in der Mikrowelle auf
Die Roboterforschung hat nun alles erreicht, was sie erreichen wollte, denn: Roboter Herb ist in der Lage, Tiefkühlgerichte in der Mikrowolle aufzuwärmen. Was will man mehr? Der Name des praktischen Haushaltshelfers leitet sich übrigens von seiner Funktion ab, denn er ist ein „Home Exploring Robot Butler“.

Welche Vorstellungen haben wir von einem Haushaltsroboter?

Doch ernsthaft, von einem Haushaltsroboter wünschen wir uns, dass er unsere Wäsche reinigt, sie bügelt, das schmutzige Geschirr abwäscht und schwere Gegenstände für uns hebt. Und auch das Zubereiten von Nahrungsmitteln gehört definitiv zu den Wunschvorstellungen, die wir von einem solchen Helfer haben. Im Grunde genommen stellt das Kochen keine große Hürde für einen Roboter dar, da die einzelnen Schritte lediglich programmiert werden müssen. Allerdings ist es für den kleinen Helfer schwierig, sich in der Küche zurechtzufinden, die Materialien und Zutaten zu besorgen und sie schließlich zu kombinieren. Aus diesem Grund ist das Aufwärmen von bereits vorgefertigten Mahlzeiten umso einfacher.

Das Team hinter Herb

Herb stammt aus dem Robotics Institute an der Carnegie Mellon University. Das Personal Robotics Lab wurde 2006 von Prof. Siddharta Srinivasa gegründet. Wie man in dem unten stehenden Video erkennen kann, besteht Herb hauptsächlich aus zwei Armen auf der Basis eines Segway. Bild- und andere Sensoren helfen dem Roboter dabei, die Orientierung zu behalten und die gewünschten Aufgaben zu erfüllen.

Quellen: spectrum.ieee.org und das Forschungslabor

Veröffentlicht von

Nora Kaschade

Nach einem staubtrockenen Magisterstudiengang in den Fächern Germanistik und Musikwissenschaft arbeite ich nun seit rund zwei Jahren als Online-Redakteurin für verschiedene Projekte. Hier hat es mir vor allem die moderne Technik angetan. Logisch also, dass ich mich auch für Neuheiten in der Robotertechnik interessiere. Mittlerweile hat das nämlich gar nichts mehr mit Sci-Fi zu tun, sondern kann sich auch im Alltag als durchaus nützlich erweisen.

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