Kostengünstig: Roboterhund mit Smartphone steuern und füttern

Roboterhund i-Sodog
Wer sich schon immer einmal einen Hund als Haustier halten wollte, sich aber vor dem täglichen Gassigehen und der Verantwortung drücken möchte, sollte sich den neuen Roboterhund aus dem Hause Takara Tomy ansehen. Das Unternehmen hat den niedlichen Spielzeugroboter auf der Tokyo Toy Show vorgestellt. Der Hund, der so klein ist, dass er in die Handfläche passt, hört auf den weniger klingenden Namen i-SODOG.

Bewegungen und Steuerung

Insgesamt sorgen 15 Servo-Motoren für realistische Bewegungen. Über Bluetooth kann der niedliche Roboterhund mit dem Smartphone verbunden werden. Mithilfe einer App gibt der i-SODOG nun Pfötchen tanzt und bewegt sich. Mikrofone, Touch-Sensoren und 3D-Beschleunigungssensoren unterstützen die Steuerung und verhindern, dass das Spielzeug versehentlich umfällt. Auch für Interessierte ohne Smartphone (beispielsweise kleine Kinder) ist der Spielzeughund geeignet, denn die Bewegungen lassen sich auch klassisch über die mitgelieferte Fernbedienung steuern.

Video von der Toy Show in Tokio zeigt den Roboterhund in Aktion

In dem Video wird deutlich, wie der süße Hund mit dem Smartphone gesteuert wird. Ähnlich wie bei einem Tamagotchi kannst du ihn auch füttern. Auf diese Weise soll das Belohnungszentrum geschult werden und der Roboterhund entwickelt daraufhin eine eigene Persönlichkeit.

Im i-SODOG ist schließlich eine Alarmfunktion, ein Voicemail-System und eine Schnittstelle zum Datenaustausch integriert, der nützlich ist, wenn der Roboterhund auf einen anderen Hund seiner Art trifft. Er ist 15 cm hoch und wiegt rund 400 Gramm. Der Spielspaß wird über AA-Batterien ermöglicht, die eine Kapazität von 1 bis 2 Stunden haben. Die Markteinführung ist für das Frühjahr 2013 geplant, kosten wird der süße Roboterhund rund 380 US-Dollar, das sind umgerechnet ca. 300 Euro.

Quellen: pasticpals.com und diginfo.tv

Veröffentlicht von

Nora Kaschade

Nach einem staubtrockenen Magisterstudiengang in den Fächern Germanistik und Musikwissenschaft arbeite ich nun seit rund zwei Jahren als Online-Redakteurin für verschiedene Projekte. Hier hat es mir vor allem die moderne Technik angetan. Logisch also, dass ich mich auch für Neuheiten in der Robotertechnik interessiere. Mittlerweile hat das nämlich gar nichts mehr mit Sci-Fi zu tun, sondern kann sich auch im Alltag als durchaus nützlich erweisen.

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