Affetto – japanisches Baby ohne Fleisch und Blut

Roboterbaby Affetto aus Japan
Über ein Jahr ist seit dem Beginn der Arbeiten an Affetto, dem japanischen Roboter-Baby, vergangen. Nun präsentieren die Asiaten das Gesicht des Androiden aus weichem Polyurethan. Ein weiterer Schritt in der Entwicklung des realistischsten Roboter-Babys aller Zeiten.

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Hände und Beine folgen später

Bis ins Jahr 2016 ist die Entwicklung von Affetto an der Universität in Osaka terminiert. Auf Hände an den schon vorhanden Armen und den Unterkörper muss der Zwerg aus Schaltkreisen und Metall noch warten. Bis dahin sorgen 20 Motoren für die Bewegung des Oberkörpers, der Arme und des Halses. Auch wenn sich künstlich erzeugte Emotionen bislang noch nicht im Gesicht des Roboters widerspiegeln, so soll er doch das realistischste künstliche Wesen aller Zeiten werden. Wie alle Entwicklungen im Bereich der menschlichen Roboter führt insbesondere dieser Baby-Androide aber noch zu vielen skeptischen Reaktionen.

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Ein Baby von Forschern für Forscher

Der Anspruch höchst realistischer Imitation kommt nicht von ungefähr. Affeto soll helfen, die Beziehung zwischen Kindern und Betreuern zu studieren und schließlich auch zu optimieren. Vergangene Experimente scheiterten an den zu unrealistischen Robotern. “Noby”, ein Roboterkind der Universität Tokio, führte dazu, dass die als Betreuer fungierenden Personen es anders behandelten als ein echtes Kind.

Da ein Lächeln als Bestätigung einer Interaktion begriffen wird, erhielt Affeto ein freundliches Antlitz im Gegensatz zu den eher neutralen Gesichtszügen vergangener Roboter. Weitere wichtige Eigenschaften menschlicher Kinder wie Temperatur, Stimme und sogar Geruch werden noch folgen und die Illusion abrunden. So soll Affetto schon bald bedeutende Forschungsergebnisse im Bereich der Neuro- und Kognitionswissenschaften ermöglichen.

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Quellen: engadget.com, plasticpals.com

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