Nur für Profis!? – Spielzeugroboter HOVIS per App steuern

Auf den ersten Blick erinnern die neuen HOVIS-Spielzeugroboter aus dem Hause Dongbu Robot an eine Mischung aus Legomännchen und Star-Wars-Soldaten (Sturmtruppen). Sie sind 41,8 cm groß und wiegen 1,8 Kilogramm. Darüber hinaus sind die Roboter mit einem einfachen Entfernungssensor in der Brust ausgestattet. Ein Gyrosensor ist optional. Herzstück der Roboter ist eine 7,4 Volt starke Batterie mit einer Kapazität von 3.000 mAh. Mit der mitgelieferten Software lässt sich der Roboter programmieren. Angeblich sollen auch Anfänger in der Lage sein, die Funktionen des niedlichen Roboters einzustellen.

Roboter lässt sich per Smartphone steuern

Bei der Variante HOVIS Genie, einem Roboter, der sich auf Rädern und nicht auf Beinen fortbewegt, sehen wir ein MDI (Mobile Internet Device) in der Brust, das an ein modernes Telefon erinnert. Der Roboter kann also mit dem Smartphone gesteuert werden. Von den Apps kann der Nutzer aber auch ohne Mobiltelefon profitieren. Der kapazitive Touchscreen hat eine Größe von 3,5 Zoll. Das Gerät taktet mit 1 GHz und ist mit einer Kamera und einem per microSD-Slot erweiterbaren 256-MB-Speicher versehen. Das Gerät kann über WLAN eine Verbindung zum Internet herstellen. Somit spielt der Roboter auch Videos ab, erstellt Bilder, nimmt Songs und Videos auf und bietet zahlreiche weitere Anwendungen wie Alarmfunktion, Wetterbericht oder sogar Videoüberwachung.

Steuerung über Apps – ideal für Kinder

Der Roboter reagiert auf Anwendungen, die auf seiner Brust ablaufen. Die Steuerung kann also nicht nur von Profis vorgenommen werden: Der Roboter ist auch das ideale Kinderspielzeug.

Die Roboter können in ihrer Funktionalität noch durch optionale Sensoren, eine Kopfeinheit mit LEDs, die ihre Farben wechseln und Bestandteilen aus den HOVIS App und Genie Kits aufgewertet werden. So lässt sich der Roboter beispielsweise auch zu einem praktischen Haushaltshelfer upgraden.

Quellen: plasticpals.com und Dongbu Robot

Veröffentlicht von

Nora Kaschade

Nach einem staubtrockenen Magisterstudiengang in den Fächern Germanistik und Musikwissenschaft arbeite ich nun seit rund zwei Jahren als Online-Redakteurin für verschiedene Projekte. Hier hat es mir vor allem die moderne Technik angetan. Logisch also, dass ich mich auch für Neuheiten in der Robotertechnik interessiere. Mittlerweile hat das nämlich gar nichts mehr mit Sci-Fi zu tun, sondern kann sich auch im Alltag als durchaus nützlich erweisen.

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