Wall-Ye hilft französischen Weinbauern


Das Zurückschneiden der unproduktiven Weintriebe ist sehr arbeitsaufwändig und kostet die internationalen Weinbauern jedes Jahr Nerven bei der Frage, woher sie die zahlreichen Arbeitskräfte bekommen und wie sie sie ausbilden sollen. In Frankreich, Neuseeland und Kalifornien wird daher an Robotern, die mit den Reben helfen sollen, geforscht. Der französische Roboter trägt den putzigen Namen Wall-Ye V.I.N. und hat vielversprechende Features.

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Wall-Ye navigiert, schneidet und sammelt Daten

Wie die Website spectrum.ieee.org berichtet, soll Wall-Ye täglich bis zu 600 Reben zurückschneiden können. Dazu benötigt er nicht nur zwei voll bewegliche Arme, sondern auch sechs Kameras. Durch GPS-Mapping kann sich der zwanzig Kilo schwere Roboter autonom über den Weinberg bewegen und Zweige erkennen, die abgeschnitten werden müssen. Seine künstliche Intelligenz ist so weit entwickelt, dass er selbständig die Pflanzendaten aufnimmt und abspeichert.

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32.000 Dollar, die sich für Weinbauern lohnen

Obwohl es Skeptiker gibt, die bezweifeln, dass Wall-Ye mit seinem 3D-Mapping-System tatsächlich akkurat die Zweige bewerten und danach sauber abschneiden kann, sehen die meisten Weinbauern der Marktreife des Roboters enthusiastisch entgegen. Sicher ist, dass Wall-Ye hilfreiche Daten über die Weinstöcke erheben und speichern kann; er kann zum Beispiel den Gesundheitszustand bewerten. Zudem soll er zuverlässiger als menschliche Arbeiter sein und muss nicht jedes Jahr neu angelernt werden. Bedenken hinsichtlich zunehmender menschlicher Arbeitslosigkeit zerstreuen die Wall-Ye-Entwickler mit dem Hinweis auf neue Arbeitsplätze im Roboter-Entwicklungs- und -Pflegesektor.

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Quellen: Google News – AFP via spectrum.ieee.org

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