Roboter zum prüfen der Wasserqualität entwickelt

An der Michigan State University wurde ein Roboter entwickelt, der die Qualität von Wasser prüfen soll und den Wissenschaftlern Auskunft über die Beschaffenheit und letztendlich die Unbedenklichkeit des jeweiligen Gewässers liefern soll.

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Verbesserte Reichweite für Roboterfisch

Wissenschaftler der Michigan State University haben einen Roboterfisch hergestellt, der durch das Wasser gleiten kann. Der Roboterfisch kann sowohl schwimmen als auch tauchen. Das Vorgängermodell hatte Flossen und die konstante Flossenbewegung war sehr energiezehrend. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist Grace, wie der neue Roboter heisst, deutlich effizienter. Grace’ Batterie hält nicht nur wenige Stunden, sondern hat eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Der Roboter kann also in seichtem wie auch in tiefem Gewässer unterwegs sein und verschiedene Wasserschichten erkunden, sowie auch mit Strömungen zurecht kommen.

Roboterfisch auf der Suche nach Verschmutzungen

Der Roboterfisch Grace (das kommt von Gliding Robot ACE) kann also in Flüssen und Seen eingesetzt werden und soll den Grad der Verschmutzung von Gewässern untersuchen können. Grace ist zwar nicht der erste Roboter, der Umweltverschmutzungen erkennen und messen kann, aber er ist deutlich kleiner als die bisherigen Modelle und kann so auch in flachen Bachbetten eingesetzt werden. Zuverlässig findet er zum Beispiel Ölablagerungen und andere Belastungen mit Schadstoffen im Wasser. Die Sensoren von Grace senden kontinuierlich Daten über eine kabellose Verbindung an die Wissenschaftler, die dadurch exaktere Daten über verschiedene Bereiche eines Gewässers erhalten können.

Quellen: msutoday.msu.edu, engadget.com, spectrum.ieee.org

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