Abwechslung im öden Büroalltag: Wie wäre es mit diesem Roboterpapierkorb?

Zusammengeknüllte Dokumente in den Papierkorb zu werfen, gehört wohl zu den liebsten Beschäftigungen vieler Arbeitnehmer im öden Büroalltag. Doch auf die Dauer bringt auch dies nicht die gewünschte Abwechslung. Abhilfe könnte nun ein Roboterpapierkorb bringen, der das Fangen der Papierkugeln automatisch übernimmt.

Nie mehr den Papierkorb verfehlen

Auch wenn das Werfen von Papierkugeln noch so spaßig ist, sobald sie den Papierkorb verfehlt, ist Frust angesagt. Man muss sich erst umständlich nach dem fehlgeleiteten Wurfgeschoss bücken und es eigenhändig in die sogenannte “Rundablage” verfrachten. Der Roboterpapierkorb bewegt sich dagegen automatisch in die Richtung, in die die Papierkugel geworfen wird. Auf den ersten Blick sieht der Korb ganz gewöhnlich aus, schaut man aber in sein Inneres, erkennt man die Technik hinter dem Roboter.

Motorgetriebene Räder mit Batterieantrieb

Die Unterseite des Roboterpapierkorbs ist mit drei verschiedenen Rädern versehen, die auf einer einzigen Achse verbaut sind. Jedes Rad ist mit einem kleinen Motor ausgestattet, der den Korb zu der gewünschten Position bringt. Mehr noch: Das Gewicht wurde extra so verteilt, dass sich der Korb schnell bewegen kann, ohne umzukippen. Doch wie funktioniert die Technik genau? Die Bewegungssteuerung Kinect von Microsoft sorgt dafür, dass die Umgebung genau analysiert werden kann. Sobald sich kleinere Objekte in der Luft befinden, reagiert der Papierkorb. Anhand der Position im Raum berechnet ein per WLAN verknüpfter PC die weitere Vorgehensweise – und das in Sekundenschnelle.

Beim Japan Media Arts Festival hat die “Smart Trash Can” genannte Erfindung von Minoru Kurata übrigens den Excellence Award gewonnen. Noch ist die Fehlerrate sehr groß, Kurata will die Technologie aber patentieren und die Fehlerzahl reduzieren, bevor der Roboterpapierkorb in den Handel kommt.

Quellen: www.geek.com und www.diginfo.tv

Veröffentlicht von

Nora Kaschade

Nach einem staubtrockenen Magisterstudiengang in den Fächern Germanistik und Musikwissenschaft arbeite ich nun seit rund zwei Jahren als Online-Redakteurin für verschiedene Projekte. Hier hat es mir vor allem die moderne Technik angetan. Logisch also, dass ich mich auch für Neuheiten in der Robotertechnik interessiere. Mittlerweile hat das nämlich gar nichts mehr mit Sci-Fi zu tun, sondern kann sich auch im Alltag als durchaus nützlich erweisen.

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