Stunts mit dem Quadrocopter durchführen

Das ein Quadrocopter sich virtuell durch die Luft steuern und anhand einer Konsole zum gewünschten Ort fliegen lässt ist bereits bekannt. Doch er kann noch mehr. Der Student Dario Brescanini von der ETH Zürich hat ein umgekehrtes Pendel entwickelt, mit welchem sich der Quadrocopter kunstvoll steuern und sogar zu wagemutigen und ungemein faszinierenden Stunts in der Luft bewegen lässt.

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So flexibel kann Technik sein

Beim umgekehrten Pendel liegt der Schwerpunkt der Pole oberhalb des eigentlichen Drehpunktes. Um die schwierige Führung des Quadrocopters zu perfektionieren und die Möglichkeiten des Jonglierens mit dem Pendel zu berechnen, entwarf der Student zuvor ein mathematisches 2D Modell. Anhand des Modells konnte ein Pendel konstruiert werden, welches die benötigten Pol Eigenschaften aufwies und den Quadrocopter förmlich in der Luft tanzen lässt. Damit der Quadrocopter nicht aufgespießt wird und durch das umgekehrte Pendel kaputt geht, wurden die Enden in einem mit Mehl gefüllten Ballon umwickelt.

Schwierigkeiten bis zur Perfektion

Auch wenn das 2D Modell die Basis zur Entwicklung bildete, war der Weg bis zur Perfektion noch ein Balanceakt für den Studenten. Den Lernalgorithmus beherrschen und die Fangmethoden für den Quadrocopter zu sichern erforderte viele Proben und ein häufiges Umdenken der Entwickler. Durch die Kombination zweier Aufgaben wurde das umgekehrte Pendel in der Praxis anwendbar und zeigt auf, dass Technik mit der richtigen Grundlage in der Ausführung heute viel ermöglicht. Wer hoch in der Luft einen Stunt eines Quadrocopters beobachtet, hat diese Beobachtung der Entwicklung des umgekehrten Pendels von Dario Brescanini zu verdanken.

Quellen: robohub.org, geek.com

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