Spielerisch Lösungsansätze finden – Dronensteuerung vom iPhone

Die ESA ist bislang nicht als Spiele- und Apphersteller in Erscheinung getreten – das hat sich aber nunmehr geändert. Hintergrund des Spielvergnügens, bei dem eine Quadcopter-Drone über eine iPhone-App namens AstroDrone gesteuert wird, ist aber tatsächlich die aktuelle Forschung. Es soll vor allem um die technische Verbesserung von Andock-Manövern von Dronen an eine Systemplattform gehen.

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Augmented Reality – wenn Simulation die Wirklichkeit trifft

Ein Teil des netten Spiels findet in der realen Welt statt, der andere Teil in einer virtuellen Realität. Die Drone, eine Parrot AR.Drone, muss der Nutzer der App tatsächlich besitzen. Sie stellt den realen Teil des Abenteuers dar, und wird über die App gesteuert. Während der User die Drone fliegt, muss er aber gleichzeitig ein virtuelles Andockmanöver an eine virtuelle Plattform durchführen. Dieser Teil ist für die Forscher am interessantesten.

Der neue Crowdsourcing-Ansatz in der Forschung

Crowdsourcing bedeutet, dass Produkte oder Erfindungen nicht von einem, sondern von der Masse entwickelt werden. Der Browser Firefox wird beispielsweise als quelloffenes System schon lange von einer Vielzahl von weltweiten Programmierern unentgeltlich weiterentwickelt. Das bietet aber nicht nur einen Vorteil bei der Kostensituation, sondern auch bei der Auswahl möglicher Lösungen. Tausend Menschen haben tausend mal mehr ganz unterschiedliche Ideen als ein einzelnes Team. In der Forschung ist dieser Ansatz bislang noch relativ neu – aber ebenfalls sehr erfolgversprechend. Unter den tausenden möglichen Arten, wie die Spieler dieses Andockmanöver fliegen, könnten ein oder zwei sehr erfolgversprechende Herangehensweisen sein, die als nützlicher Ansatzpunkt für eine Verbesserung solcher Manöver dienen können, hoffen die Forscher.

Quellen: esa.int, spaceinvideos.esa.int via robohub.org

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