Staubroboter: Nie mehr selbst staubsaugen?

Staubsaugerroboter
Bildquelle: comtech.de

Seit Generationen wird nun schon Staub gesaugt. War der klassische Staubsauger einst der Durchbruch bei der schweren Hausarbeit der Frauen, wurde dieser Traum weitergeträumt, um heute die Arbeit am liebsten von einem Roboter machen zu lassen. Mit dem Zeitalter der Mikroprozessoren wird dieser Traum nun Wirklichkeit.

Blitzeblank von Geisterhand

Das Prinzip der neuen Staubsaugergeneration ist immer gleich: Der kleine runde Staubroboter saugt überall, wo er sich lang bewegt, den unter ihm befindlichen Staub auf. Nur den Auffangbehälter leert er nicht selbstständig. Worin sich die Geräte dann deutlich unterscheiden, sind die einzelnen Details. Es gibt unterschiedlich hohe Anschaffungspreise, Akku-Laufzeiten, Reinigungsqualitäten und verschiedene Wegfindungsarten. An Preisklassen ist fast alles vertreten, von 130 Euro aufwärts bis zum vierstelligen Bereich. Dies lässt durchblicken, dass der potenzielle Kunde doch vorab auf die Einzelkriterien der Geräte schauen sollte. Weiterhin kehren alle Roboter nach Verrichtung ihrer Hausarbeit selbstständig zur Ladestation zurück, um drei Stunden später voll aufgeladen wieder startklar zu sein.

Auswahlkriterien

Es gibt wichtige Kriterien, wonach der Kunde die Qualität der Staubroboter beurteilen kann:

  • Wegfindungsprinzip
  • Reinigungsleistung
  • Effektivität
  • Preis

Den richtigen Weg zu finden, wird auf zweierlei Arten praktiziert. Es gibt Geräte, die Bahn für Bahn den Raum reinigen und es gibt mit Algorithmen gesteuerte Sauger, die im Schnitt jeden Raumpunkt viermal abfahren und um Hindernisse mehrfach kreisen. Letzteres erwies sich im Test als effektivere Methode hinsichtlich der Reinigungsleistung. Die Effektivität kann aber auch von vorhandenen Kantenbürsten unterstützt werden, die gleichzeitig den seitlich liegenden Staub zum Saugmechanismus befördern. Unter comtech.de ist ein großes Angebot an Staubrobotern zu finden. Ob nun der Testsieger das am besten geeignete Gerät ist, muss jeder für sich entscheiden. Vor- und Nachteile lassen sich abwägen gegen den Preis.

Für und Wider

Wirtschaftlich rechnet sich der Staubroboter kaum, denn diese Geräte gelten als Luxusgüter, die das Leben aber erleichtern können. Während die Stauroboter saugen, können andere Arbeiten verrichtet werden, denn niemand braucht dank der vorhandenen Timer am Gerät dabei zu sein. Die Hausfrauen haben somit vielleicht weniger Rückenschmerzen und bedeutend mehr Zeit.

Veröffentlicht von

Sammy Zimmermanns

Mein Name ist Sammy Zimmermanns. Ich wohne in Dresden, Sachsen. Ich bin der Gründer des Blogs kaffee-freun.de. Ich bin Freiberuflicher Journalist und auf erreichbar.

Ein Gedanke zu „Staubroboter: Nie mehr selbst staubsaugen?“

  1. Ach wenn diese Geräte in der Praxis nur genauso gut funktionieren würdne wie das in der Theorie überall versprochen wird. Ich habe mir vor drei Monaten den Luxus geleistet, mir ein “Roboschaf professional” für mein “Gärtchen” (500qm, 40qm-Teich, zu eine Ecke hin mit einer Steigung von ca. 3% versehen – deswegen der “professional”) zu leisten. Was da auf der Website (http://www.roboschaf.at/professional/) alles versprochen wird: “wenn andere nicht mehr können”, “bis zu 50% Steigung” usw. – nun, auf der ebenen Fläche verrichtet das Gerät tadellos seinen Dienst, aber leider kriege ich das gute Stück bis heute nicht den Berg hoch bewegt. Der Grund ist wohl: das Gras ist schon zu hoch dafür und zu “stabil”???! Habe auch sccon beim Service angerufen, aber da konnte man mir auch nur die Rückgabe oder einen Umtausch anbieten. Nun, Rückgabe habe ich jetzt gemacht und suche jetzt nach einer womöglich bergfesteren Alternative. Deswegen bin ich über euren anderen Test https://www.robonews.de/2012/09/hondas-erster-rasenmaherroboter-ab-2013-fur-1-600-euro/ hier gelandet, hach, und musste mal Luft machen in Bezug auf diese glorfizierenden Versprechungen, die man immer wieder liest: “nie wieder staubsaugen”, “nie wieder rasenmähen” … ich fürchte, soweit sind wir doch noch nicht.

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