Humanoider Roboter von der DLR

Ein Roboter nach menschlichem Vorbild nimmt Form an

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet bereits seit fünf Jahren an einem Roboter, der den Menschen als Vorbild hat. Und dies gilt nicht nur für sein Aussehen. Auch seine Bewegungen und Wahrnehmungen sollen den unseren so nah wie nur möglich kommen. Und so setzt die DLR einen Fuß vor den nächsten und entwickelt ihren humanoiden Roboter TORO Schritt für Schritt weiter.

Vorwärts

Was der Mensch schon im frühen Kindesalter lernt, soll TORO ebenfalls perfekt beherrschen. Doch auch „Gehen“ will gekonnt sein. So kann TORO zum Beispiel einen Fuß vor den anderen setzen und durch Sensoren realisieren, was für Kräfte gerade wirken. So kann er sogar auf einem Kippbrett die Balance halten, da Drehmomentsensoren in seinen Füßen verschiedene Krafteinwirkungen verarbeiten können.

Ein Video zeigt TORO übrigens in einem noch etwas früheren Entwicklungsstadium, bei dem er aber noch keine Arme und Hände besitzt.

Zum Greifen nah

Mit menschenähnlichen Armen und Händen kann ein Roboter auf einer weiteren Stufe agieren. So soll TORO zum Beispiel eine Tür problemlos öffnen können. Dies soll sowohl für normale als auch schwere Türen gelten, bei denen der Mensch intuitiv reagiert und zum Beispiel seinen Oberkörper verlagert. So sorgt ein Neigungssensor in TOROs Oberkörper für die Meldung von Beschleunigung und Drehrate.

Menschlich ist nicht einfach

Besonders wichtig ist aber das Ziel, dass TORO lernt intuitiv wie ein Mensch zu reagieren. Denn die Bewältigung einer komplett neuen Aufgabe ist keine leichte für einen Roboter. Aber genau dahin soll der Weg mit TORO gehen. Selbstständigkeit und Flexibilität soll der menschenähnliche Roboter einmal in jeder Situation beweisen können.

Quelle: http://www.dlr.de/dlr/de/desktopdefault.aspx/tabid-10080/150_read-6601/year-all

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