Sortieren mit einer Spinne und einem 6-Achs-Roboter von Epson

Fleißig sind sie, die beiden Roboter, die im Glaskasten auf engstem Raum Teilchen sortieren. Der eine – um genau zu sein der Spider RS4 – hängt von der Decke, während er blitzschnell die Teilchen aus der Mitte in eine Schüttelbox transportiert. Der andere, ein 6-Achs-Roboter, ist am Boden montiert und sortiert die Teilchen nicht minder schnell.

Wie eine Spinne im Netz – der Spider RS4 von Epson

Das Besondere am Spider RS4 ist dabei seine Beweglichkeit. Durch sein zusätzliches Gelenk und die damit geschaffene zweite Achse, auf der er sich bewegen kann, bietet er einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Vorläufern, den SCARA-Robotern. Sie konnten nämlich nur in einem nierenförmigen Bereich arbeiten, während der Spider RS4 einen perfekten Zylinder abdeckt. Er bewegt sich über diesem Bereich “wie eine Spinne im Netz” hin und her und erledigt seine Aufgaben.

Unterstützung durch den 6-Achs-Roboter ProSix S5

Auch die zweite Maschine im Glaskasten, ein 6-Achs-Roborter, ist fleißig. Sie führt eine ähnliche Bewegung wie der Spider RS4 aus: Teilchen werden von der Mitte auf zwei Fließbänder gehoben, von wo aus sie in die Boxen transportiert werden. Doch der ProSix S5 kann noch mehr: Durch seine spezielle Gelenktechnik deckt er einen kugelförmigen Arbeitsbereich ab. Und das mit einer Genauigkeit von +/- 0,02 Millimetern.

Präzises Arbeiten auch auf wenig Raum

Doch die Kombination der beiden Roboter in einem Glaskasten zeigt uns nicht nur, dass sie vorzüglich Teilchen sortieren können. Sie arbeiten außerdem auf kleinstem Raum, ohne sich in die Quere zu kommen. Das muss man bei einem kugelförmigen Arbeitsbereich und einem Spinnennetz erst einmal hinbekommen!

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