Nudelhersteller Barilla kürt die Gewinner des „Printeat“-Wettbewerbs

Der Weltmarktführer Barilla hat im Sommer 2014 zu einem Designwettbewerb für Nudeln aufgerufen, bei dem es um neue und innovative Formen ging. Die Teilnehmer durften maximal 30×30 mm große und höchstens 40 mm hohe Modelle anfertigen, die mit einem FDM-3D-Drucker aus ABS oder PLA herstellbar sein mussten.
Nur wenige von uns machen sich beim Genuss ihrer Lieblingsnudeln Gedanken darüber, wie Macaroni, Penne oder Rigatoni wohl hergestellt werden. Die Hersteller formen sie in großen Mengen aus Teig und benutzen dazu komplexe Maschinen, die meist auf eine Produktgruppe spezialisiert sind. Eine Spaghetti-Maschine kann in den meisten Fällen weder Spirelli noch Farfalle herstellen.
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Glocke der HMS Erebus aus dem 3D-Drucker

Die 2014 aus dem Meer geborgene Messing-Schiffsglocke der HMS Erebus war entgegen aller Erwartungen trotz ihrer etwa 170-jährigen Verweilzeit im Wasser bei ihrem Fund in einem guten Zustand. Das Original wurde nach seiner Bergung als Vorlage für die Herstellung einer maßstabsgetreuen Nachbildung aus dem 3D-Drucker herangezogen.
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OSHbot, der elektronische Einkaufsberater

Wer kennt das nicht: Man steht wegen einer Kleinigkeit im Baumarkt und findet keinen Mitarbeiter, der in sekundenschnelle helfen könnte. Der Einbau der neuen Lampe zu Hause geht schneller als ihr Auffinden in den endlos scheinenden Regalreihen. OSHbot, der elektronische Einkaufsberater weiterlesen

Flauschiger Rover zählt freilebende Königspinguine

Quelle: Nature Methods

Es ist gelungen, die Untersuchung frei lebender Pinguine in ihrem Rudel mit einem pinguinähnlichen Roboter sehr viel effektiver und stressfreier für die Tiere zu gestalten.

Sind frei lebende Wildtiere sich durch individuellen Zeichnungen auf Flossen, Haut, Gefieder oder Fell gut voneinander unterscheidbar, lässt sich das Verhalten Einzelner innerhalb einer Gruppe gut beobachten. Für das menschliche Auge scheint ein Pinguin in seinem schwarz-weißen Federkleid dem anderen zu gleichen. Einblicke in ihr Privatleben sind nur dann möglich, wenn sie für wissenschaftliche Studien vom Menschen mit bunten Bändern mit aufgedruckten Kennzahlen markiert werden. Um das beobachtete Verhalten den einzelnen Tieren zuordnen zu können, werden die Königspinguine regelmäßig eingefangen und die Marken abgelesen. Das Auftauchen des Menschen in der Kolonie versetzt die Tiere aber in Angst und Aufruhr, ein ungestörtes Verhalten kann dann nicht beobachtet werden.

Pinguin-Rover ermittelt Daten

Yvon Le Maho und seine Gruppe am Institut Pluridisciplinaire Hubert Curien in Strasbourg, Frankreich, binden den Königspinguinen Passive Integrierte Transponder (PIT) an, die ein RFID-Lesegerät (Radio-Frequency Identification) auswerten kann. Ein ferngesteuerter, kleiner Rover stellt den kurzen Arbeitsabstand von ca. 60 cm her. Er ist ausgestattet mit mehreren RFID-Handgeräten, einer Kamera und einem GPS-Empfänger. Dabei konnten die Wissenschaftler beobachten, dass ledigleich 28 % der Tiere die Anwesenheit des Rovers als Bedrohung empfanden und das Gefährt teils attackierten, 47 % ignorierten den Rover und 28 % der Tiere interessierten sich neugierig für ihn.

Das Fahrzeug wurde daraufhin mit dem Modell eines Pinguinkükens getarnt und konnte so in die Kolonie hinein manövriert werden, ohne dass sich Unruhe ausbreitete. Das künstliche Küken wurde von seinen lebendigen Artgenossen und den Altvögeln gleichermaßen akzeptiert und sogar in die Kolonie integriert.

robonews - pingurobo2

Die Gruppe um Le Maho denkt über Robotersysteme nach, die sich autonom unter die Tiere mischen und dabei kontinuierlich Daten sammeln. Mit Hilfe von Solarstrom und Satellitenkommunikation könnte sich die Anwesenheit der Wissenschaftler vor Ort auf ein Minimum reduzieren.

Roboter mit künstlicher Intelligenz servieren Eisbecher!

Roboter arbeiten in der modernen Produktionswelt unermüdlich und präzise an den immer gleichen Aufgaben. Die Handhabungswerkzeuge sind für die jeweilige Arbeitsaufgabe zumeist speziell angepasst und die Steuerungsprogramme sorgen für effiziente Bewegungsabläufe. Eine neue Art von Robotern sind mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, sie können Befehle interpretieren und umsetzen.
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3D-Drucker liefern Szenerie für Fantasy-Spiele

Trotz, vielleicht auch gerade wegen der überwältigend perfekten Illusion der Computeranimation, gibt es eine große Fangemeinde für die traditionellen Fantasy-Spiele. Zeitweise auf dem Tisch aufgebaut oder fest auf einer eigenen Platte montiert bieten sie Projektionsfläche für die Fantasie. 3D-Drucker liefern Szenerie für Fantasy-Spiele weiterlesen

Flexible elektrostatische Greifer für Roboter

Mit Hilfe der Elektroadhesion können auf Flächen so große Haltekräfte erzeugt werden, dass Objekte darauf haften. Die in Santa Clara, CA, USA, ansässige Firma Grabit Inc. nutzt diese Möglichkeit beispielsweise, um Waren auf Transportbändern zu fixieren, aber auch, um Roboter sanfter greifen zu lassen.  (1) (2) (3) Flexible elektrostatische Greifer für Roboter weiterlesen

V-Charge – der Einparkroboter mit Ladefunktion

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der ETH Zürich und Beteiligung von Bosch und Volkswagen entwickeln seit Sommer 2001 ein autonomes Fahrsystem für Elektrofahrzeuge, das dem Fahrer die lästige Parkplatzsuche am Zielort abnimmt und auf dem Weg bei Bedarf auch noch die Akkus lädt. Quelle (1) V-Charge – der Einparkroboter mit Ladefunktion weiterlesen