Überlandleitungen betanken Drohnen während ihrer Botenflüge

Drohnen können unterwegs auf Überlandleitungen während einer Pause aus der Energie der elektromagnetischen Felder die Akkus laden. Diese Idee verfolgen Joseph Moore, Rick Cory und Russ Tedrake vom MIT in Boston, USA, versuchen dabei, den kleinen Flieger aber relativ dicht an die Leitungen heranzusteuern, oder gar direkt auf ihr sitzen zu lassen.

Selbstständig navigierende Drohnen zum Verteilen von Waren einzusetzen ist eine nicht ganz neue Idee. (1)

In Form kleiner Quadrokopter oder Flächenflieger haben sie aber nach wie vor eine geringe Reichweite, bzw. Flugdauer. Spätestens nach 20 Minuten geht den fliegenden Boten der Saft aus.

Energiezufuhr für Drohnen

Ausprobiert wurde bislang schon die drahtlose Energiezufuhr während des Fluges, sowie die Bestrahlung der an einer Drohne befindlichen Solarzelle mit einem am Boden stationierten Laser. Diese Ansätze technisch und wirtschaftlich noch in den Kinderschuhen. (2) (3)

Joseph Moore, Rick Cory und Russ Tedrake vom MIT in Boston, USA, bieten den Drohnen unterwegs die Möglichkeit zum Nachladen an. Warum nicht in der Nähe einer Überlandleitung eine Pause einlegen und aus der Energie der elektromagnetischen Felder die Akkus laden? Dazu muss der kleine Flieger aber relativ dicht an die Leitungen heran, oder gar direkt auf ihr sitzen. Ein Landemanöver, das für schwebende Quatrokopter anspruchsvoll wäre, für Flächenflieger aber nahezu unmöglich. Der vollständige Strömungsabriss – stall genannt und der Alptraum eines jeden Piloten – ist für Moore und seine Kollegen der Weg zur Lösung des Problems. Zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle gezielt herbeigeführt, ermöglicht er selbst Flächenfliegern eine Punktlandung. Beispiele für diese Landetechnik geben Drachenflieger und Vögel; sie benötigen bei der Landung keine Rollschuhe sondern kommen stehend auf dem Boden auf.
Die Forscher des Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory begannen nun gezielt die stall-Landung auf gespannten Leinen zu üben. Sie halten es für möglich, zukünftig Boten-Drohnen neben ihre gefiederten Vorbilder auf die Hochspannungsleitungen zu setzen.
(4) (5)

Quellen und Verweise:

(1) https://www.robonews.de…/dronen-schwingen-ihre-ladung-ins-ziel/
(2)
http://spectrum.ieee.org…/quadrotors-turned-into-flying-wireless-battery-chargers
(3)
http://spectrum.ieee.org/…uav-flies-on-laser-light
(4)
http://spectrum.ieee.org/…perching-robot-glider-nails-simulated-powerline-landings
(5)
http://groups.csail.mit.edu/robotics-center/…/Moore14a.pdf

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Crowdfunding wird immer beliebter. Doch noch nie hatte die Plattform Indiegogo so viel Publicity um ein vorgestelltes Projekt wie um das Dragonfly. Entwickelt mit einer Million Dollar Forschungsgeld vom US-Militär, bringen die Väter des fliegenden Kleinroboters die technische Revolution direkt zu privaten Nutzern. Noch nicht hergestellte, verschieden ausgestattete Modelle der Libelle werden vom Startup Jet Tect zum Verkauf angeboten. Dragonfly Roboter soll durch die Luft schwirren weiterlesen

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  • Der gigantische Showroboter NOX

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