GoCart: Elektronischer Helfer bei der Essensausgabe

Foto: Yujin Robot

Eine neue Art von Robotern – entwickelt in Taiwan – kann in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern bei der Essensausgabe und Versorgung in der Gruppe aber auch allein seinen vorgegebenen Aufgaben nachkommen.

Die demographischen Zahlen bestätigen es: in den Industrieländern werden die Menschen immer älter, die Zahlen der Geburten sind rückläufig. Die Versorgung und Betreuung der alten Menschen stellt die Verantwortlichen vor immer mehr Probleme: Ausgebildetes Pflegepersonal ist jetzt schon rar, ausgelastet mit vielen pflegerischen Aufgaben, muss es zusätzlich jeden Tag die Essensversorung der Anvertrauten koordinieren und abwickeln. GoCart: Elektronischer Helfer bei der Essensausgabe weiterlesen

Küchenhilfe mit nur einem Arm

Ein Tablett zu heben ist nicht schwer. Hunderte Tabletts aber von einem Abräumcontainer auf ein Portionierband zu verfrachten kann für den Menschen schnell gesundheitsschädlich werden. Damit sich nicht der fünfte Mitarbeiter aufgrund von Rückenschmerzen krankmeldet, gibt es nun einen mattweißen Küchenhelfer von KUKA Systems und OrgaCard. Küchenhilfe mit nur einem Arm weiterlesen

Roboterprothese: Bionischer Arm kann Schuhe zubinden

Arme und Hände gehören zu den Körperteilen, auf die wir im Alltag am allerwenigsten verzichten können. Deshalb ist es nur schwer nachzuvollziehen, wie Menschen, die einen Arm verloren haben, täglich zurechtkommen. Herkömmliche Prothesen gelten zwar als sinnvolle Unterstützung, so richtig ausgereift ist die Technik allerdings noch nicht. Ein neuer bionischer Arm von Bebionic zeigt nun aber eine sehr gelungene Feinmotorik. Mit seiner Hilfe lassen sich sogar Schuhe zubinden, Karten austeilen und eine Computertastatur bedienen. Roboterprothese: Bionischer Arm kann Schuhe zubinden weiterlesen

HAL – als physiotherapeutisches Exoskelett in der Testphase

Der hybrid-gesteuerte Roboter Hal könnte in Fabriken Schwerstarbeit unterstützen, im Rettung-Support bei Katastrophen eingesetzt werden oder it-gestützt Berge erklimmen: Wie die Web-Sites www.engadget.com und ajw.asahi.com berichten, setzt die japanische Firma Cyberdyne eine Variante ihrer High-Tech-Konstruktion ab März 2013 testweise in 10 japanischen Krankenhäusern bei 30 Probanden als Trainingshilfe zum Gehen lernen ein. Eine Testphase auch in Europa ist angedacht. HAL – als physiotherapeutisches Exoskelett in der Testphase weiterlesen

Roboterratte testet Stressverhalten von echten Ratten

Ein Modell eines kleinen Roboters in Form einer Ratte wurde entwickelt, um Laborratten depressiv zu machen. Anhand dieser echten Ratten soll dann die Wirksamkeit von neuen Antidepressiva getestet werden. Die Forscher der Waseda Universität in Tokyo haben der Roboterratte “WR-3” deshalb drei verschiedene Verhaltens-Algorithmen implementiert. Roboterratte testet Stressverhalten von echten Ratten weiterlesen

Erster bionischer Mensch im Londoner Science Museum

Er ist zwei Meter hoch und gilt als erster komplett bionischer Mensch: Rex versetzt die Besucherinnen des Londoner Science Museums in Erstaunen. Sein funktionierender Blutkreislauf und weitere menschliche Funktionen vermitteln eine Ahnung von künftigen medizinischen Möglichkeiten. Ein Team von Robotikern stellte Rex kürzlich der Öffentlichkeit als Vorzeigeprojekt des Bioengineering vor. Erster bionischer Mensch im Londoner Science Museum weiterlesen

Neuer Roboterhund für Veterinäre

RoboterhundKatzen, Hunde und Kleintiere reagieren in vielen Punkten anders auf eine Reanimation nach einem medizinischen Notfall als Menschen. Die Atmung und der Herzschlag unserer Heimtiere sind schneller als unsere menschlichen. Nicht umsonst werden Hunde und Co. vom Tierarzt behandelt und nicht einfach mit von unserem eigenen Hausarzt untersucht. Dieser Umstand wurde bisher bei der Übungssoftware für angehende Veterinäre und den dazugehörigen Simulationsobjekten nur ungenügend beachtet. Ein neuer Roboterhund namens Butch, den die Cornell University derzeit entwickelt, soll damit Schluss machen. Neuer Roboterhund für Veterinäre weiterlesen

Roboterbaby mit hochrealistischen Gesichtsausdrücken

Eine der jüngsten Entwicklungen der University of California ist sowohl für Neurowissenschaftler als auch für Experten in Sachen maschinelles Lernen interessant: das Roboterbaby Diego-San imitiert realistisch die Gesichtsbewegungen eines einjährigen Kindes. Auf unbedarfte Laien kann der lediglich am Kopf lebensecht gestaltete Android leicht unheimlich wirken, aber er birgt zahlreiche Möglichkeiten für die Kognitionsforschung in sich.

Emotionen maschinell darstellen

Die Entwicklung von Diego-San hat mehrere Jahre gedauert, aber das Ergebnis sind erstaunlich realitätsnahe mimische Darstellungen. Weiterhin kann der Kinderandroid sich setzen und aufstehen, wobei die pneumatischen Bewegungen denen menschlicher Muskeln ähneln. Mit Hilfe von 27 Servomotoren und einer patentierten elastischen Polymer-Haut kann das Roboterbaby schmollen, lächeln oder erstaunt gucken. Die Körperhöhe des Roboters entspricht mit 130cm allerdings nicht dem einjährigen Kind, das es darstellen soll. Das Gewicht von 30kg passt auch eher zu einem Schulkind als zu einem Kleinkind. Eine Miniaturisierung der Komponenten wurde von den Entwicklern nicht für nötig befunden, da Diego-San keine sozialen Ersatzfunktionen oder Rollenspieleinsätze bei normalen Menschen wahrnehmen soll.

Interdisziplinärer Forschungsansatz

Diego-San wurde im Labor für maschinelles Erkennen der kalifornischen Universität in San Diego entwickelt. Vertragliche Unterstützung bekamen die Forscher von den Firmen Kokoro und Hanson Robotics, die sich auf lebensechte elektronische Bewegungen spezialisiert haben. Ihre Gelder erhielt die Universität aus dem nationalen amerikanischen Forschungsfond, da man sich von dem Roboterbaby neue Forschungsergebnisse unter anderem in den Disziplinen kindliche kognitive Entwicklung, Kommunikation, Entwicklungspsychologie, maschinelles Lernen, Neurowissenschaften, Computervision and Robotik erwartet. Das Hauptziel der Forschung ist, die möglichen Verarbeitungsprobleme in einem Kleinkindergehirn zu verstehen, die beim Erlernen der Körperbewegungen und des Interagierens mit der stofflichen und sozialen Welt auftreten können. Die Erkenntnisse über die Vorgänge im Babykopf werden sich zum Teil auch auf künstliche Individuen übertragen lassen.

Quelle: Gizmag.com

Endlich wieder zugreifen – Cyborg Hand macht es möglich

Bisher waren Handprothesen eher dafür gedacht, damit sie ein fehlendes Körperglied verbergen. Aber ernsthaft damit zugreifen zu können war eine reine Fantasie. Doch inzwischen ist ein funktionstüchtiger Handersatz keine Vision mehr, sondern wirklich Realität geworden. Dank der modernsten Technik ist das Zugreifen und Festhalten mit einer einzigartigen Prothese wieder möglich. Endlich wieder zugreifen – Cyborg Hand macht es möglich weiterlesen