Telemba – der preiswerteste Telepresence-Roboter der Welt

Da sein, obwohl man nicht da ist, an verschiedenen Orten gleichzeitig Präsenz zeigen und mit dem Gegenüber real kommunizieren? Telepräsenz ist das Lösungswort zu diesem Rätsel.

Quelle: (1)

Direkt gesteuert von an fernen Orten weilenden Menschen, sind Maschinen in der Lage zu sehen, zu hören, zu sprechen, sich zu bewegen und sogar Handlungen auszuführen. Telepräsenzroboter vertreten den Menschen dort, wo er aufgrund von Gefahren nicht sein möchte oder wo er z.B. sich schnell im internationalen Business bewegen muss; sozusagen die Videokonferenz mit „Beinfreiheit“. Das hat natürlich seinen Preis, so dass der Einsatz der elektronischen Stellvertreter im privaten Umfeld bislang kaum vorstellbar scheint.
Das Team um Ryosuke “Ron” Tajima und Kei Okada von der University of Tokyo haben mit dem Projekt Telemba die Tür zu einer neuen Spielwiese für die Telepräsenz aufgestoßen. Bei einem Einstiegspreis von 150 $ können Sie mit Hilfe des Geräts an Partys teilnehmen, obwohl Sie zu Hause krank im Bett liegen. Oder auch ohne physischen Aufwand durch die Regale in Geschäften stöbern, die um die Ecke liegen. Telemba ist ein Bausatz, besser gesagt ein Interface, dass zwei Dinge miteinander kombiniert, die ehrlicherweise nicht in den 150 $ enthalten sind: ein Android-Tablet und ein selbstfahrender Staubsauger vom Typ Roomba.

Montage

robonews - telemba 2

Quelle: (2) (3)

Die Montage ist recht simpel: der Roomba wird mit einem Kabel an das Tablet angeschlossen. Google hangout für die Verarbeitung der Videodaten und eine webbasierte App zur Fernsteuerung des kleinen Robots, z.B. von einem Smartphone, komplettieren das System. Vielleicht haben Sie ja noch ein altes Android-Gerät herumliegen und ein Roomba fängt mehr Staub als er aufsaugt? Dann können Sie das Telemba-Projekt bei Kickstarter unterstützen. (4)

Quellen und Verweise:

(1) https://www.kickstarter.com…/telemba…
(2) https://www.kickstarter.com…/telemba…
(3) http://www.irobot.com/
(4) http://spectrum.ieee.org…/…telepresence-robot

OSHbot, der elektronische Einkaufsberater

Quelle: Fellow Robots

Ein Serviceroboter hilft in den Filialien der Orchard Supply Hardware Stores dem Kunden, schnell zu dem gesuchten Produkt zu gelangen.

Wer kennt das nicht: Man steht wegen einer Kleinigkeit im Baumarkt und findet keinen Mitarbeiter, der in sekundenschnelle helfen könnte. Der Einbau der neuen Lampe zu Hause geht schneller als ihr Auffinden in den endlos scheinenden Regalreihen. OSHbot, der elektronische Einkaufsberater weiterlesen

GoCart: Elektronischer Helfer bei der Essensausgabe

Foto: Yujin Robot

Eine neue Art von Robotern – entwickelt in Taiwan – kann in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern bei der Essensausgabe und Versorgung in der Gruppe aber auch allein seinen vorgegebenen Aufgaben nachkommen.

Die demographischen Zahlen bestätigen es: in den Industrieländern werden die Menschen immer älter, die Zahlen der Geburten sind rückläufig. Die Versorgung und Betreuung der alten Menschen stellt die Verantwortlichen vor immer mehr Probleme: Ausgebildetes Pflegepersonal ist jetzt schon rar, ausgelastet mit vielen pflegerischen Aufgaben, muss es zusätzlich jeden Tag die Essensversorung der Anvertrauten koordinieren und abwickeln. GoCart: Elektronischer Helfer bei der Essensausgabe weiterlesen

Das TERMES-Projekt: Simple Schwarmroboter erstellen komplexe Strukturen

Die im TERMES-Projekt entwickelten einfachen Arbeitsroboter können im Schwarm komplexe Strukturen mit Hilfe von Regeln zur Selbstorganisation erschaffen. Das TERMES-Projekt: Simple Schwarmroboter erstellen komplexe Strukturen weiterlesen

Kleiner humanoider Roboter steuert Flugzeuge

Ist es Zukunftsmusik, oder wird es bald Realität? Forscher in Südkorea lassen einen autonom agierenden Roboter am Simulator Starts und Landungen sowie Platzrunden fliegen. Ein robotergesteuerter realer Flug ist in Planung. Kleiner humanoider Roboter steuert Flugzeuge weiterlesen

Roboterin soll Menschen aus einstürzenden Neubauten retten

Planck-Forscher bringen „Athena“ bei, wie ein Mensch zu gehen – Tübingen, 24. Dezember 2014: Über einen holprigen Pfad zu gehen, eine Leuchte an der Decken zu wechseln oder über eine Mauer zu klettern, erscheint uns Menschen selbstverständlich – doch der Einsatz von Rettungs-Robotern bei Katastrophen scheitert an eben dieses Fertigkeiten. Mit „Athena“, benannt nach der griechischen Göttin der Weisheit, soll sich dies ändern. Tübinger Planck-Forscher wollen der zweibeinigen Roboterin beibringen, zu gehen, zu balancieren, sich in die Höhe zu recken, kurz: sich wie ein Mensch in unbekanntem und unwegsamem Terrain zu orientieren und zu bewegen. Roboterin soll Menschen aus einstürzenden Neubauten retten weiterlesen

NASA trainiert “Swarmies” für den Bergbau im All

Autark und in Gruppen ausschwärmende Roboter – analog zu Termitenschwärmen –   können auf fernen Planeten im Weltraum  nach lebenswichtigen Rohstoffen für die Astronauten suchen. NASA trainiert “Swarmies” für den Bergbau im All weiterlesen

Schlangenroboter bekommt Beine

Roboter, die zwischen schlangenartigen und zweibeinigen Bewegung wechseln können, haben den Vorteil der größeren Wendigkeit. Der REBIS (Reconfigurable Bipedal Snake) Roboter verfügt über eine neuartige modulare Bauweise und kann schnell zwischen verschiedenen Konfigurationen wechseln, ohne dabei Module umzulagern. Schlangenroboter bekommt Beine weiterlesen