Roboterbaby mit hochrealistischen Gesichtsausdrücken

Eine der jüngsten Entwicklungen der University of California ist sowohl für Neurowissenschaftler als auch für Experten in Sachen maschinelles Lernen interessant: das Roboterbaby Diego-San imitiert realistisch die Gesichtsbewegungen eines einjährigen Kindes. Auf unbedarfte Laien kann der lediglich am Kopf lebensecht gestaltete Android leicht unheimlich wirken, aber er birgt zahlreiche Möglichkeiten für die Kognitionsforschung in sich.

Emotionen maschinell darstellen

Die Entwicklung von Diego-San hat mehrere Jahre gedauert, aber das Ergebnis sind erstaunlich realitätsnahe mimische Darstellungen. Weiterhin kann der Kinderandroid sich setzen und aufstehen, wobei die pneumatischen Bewegungen denen menschlicher Muskeln ähneln. Mit Hilfe von 27 Servomotoren und einer patentierten elastischen Polymer-Haut kann das Roboterbaby schmollen, lächeln oder erstaunt gucken. Die Körperhöhe des Roboters entspricht mit 130cm allerdings nicht dem einjährigen Kind, das es darstellen soll. Das Gewicht von 30kg passt auch eher zu einem Schulkind als zu einem Kleinkind. Eine Miniaturisierung der Komponenten wurde von den Entwicklern nicht für nötig befunden, da Diego-San keine sozialen Ersatzfunktionen oder Rollenspieleinsätze bei normalen Menschen wahrnehmen soll.

Interdisziplinärer Forschungsansatz

Diego-San wurde im Labor für maschinelles Erkennen der kalifornischen Universität in San Diego entwickelt. Vertragliche Unterstützung bekamen die Forscher von den Firmen Kokoro und Hanson Robotics, die sich auf lebensechte elektronische Bewegungen spezialisiert haben. Ihre Gelder erhielt die Universität aus dem nationalen amerikanischen Forschungsfond, da man sich von dem Roboterbaby neue Forschungsergebnisse unter anderem in den Disziplinen kindliche kognitive Entwicklung, Kommunikation, Entwicklungspsychologie, maschinelles Lernen, Neurowissenschaften, Computervision and Robotik erwartet. Das Hauptziel der Forschung ist, die möglichen Verarbeitungsprobleme in einem Kleinkindergehirn zu verstehen, die beim Erlernen der Körperbewegungen und des Interagierens mit der stofflichen und sozialen Welt auftreten können. Die Erkenntnisse über die Vorgänge im Babykopf werden sich zum Teil auch auf künstliche Individuen übertragen lassen.

Quelle: Gizmag.com

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